Walch: Gewerkschaft ist ruiniert

Die Gewerkschaft sitzt auf einem finanziellen Scherbenhaufen - Nach dem ÖGB Stiftungsrausch macht sich nun Ernüchterung breit

Wien (OTS) - BZÖ-Sozialsprecher Max Walch übte heute scharfe Kritik am ehemaligen BAWAG-Aufsichtsrat sowie an der ÖGB-Führung, die sich die Gewerkschaft als Selbstbedienungsladen angeeignet haben, und auf Kosten der ÖGB-Mitglieder, der rund 2.000 ÖGB-Angestellten, sowie den 6.000 BAWAG-Mitarbeitern ein kriminelles Stiftungsnetzwerk aufbauten, das nun wie ein Kartenhaus in sich zusammengebrochen ist. Walch erklärte empört: "Nach aktuellstem Stand sind über 60 ÖGB-Stiftungen gegründet worden, deren einzige Aufgabe es war, BAWAG-Verluste zu verschleiern, die von Elsner, Verzetnitsch, Weninger und Co. durch übelsten Heuschreckenkapitalismus angerichtet worden sind. Heute steht die Gewerkschaft mit unglaublichen 1,9 Milliarden Euro bei der BAWAG in der Kreide".

Walch konkretisierte: "In Mafiamanier ließ der sozialistisch unterwanderte BAWAG-Aufsichtsrat für dieses Desaster Elsner noch 93 Millionen Schilling an Abfindung zukommen und heute möchte keiner der Delinquenten mehr etwas davon wissen. SPÖ-Chef Gusenbauer wurde schon damals von unserer Seite auf die Malversationen bei Elsners Abfindung aufmerksam gemacht. Jedoch gab es nur Schweigen seinerseits, und er legitimierte somit diese Unrecht. Gusenbauer ist aus dem selben Holz geschnitzt wie seine Mitwisser". Mit den 1,9 Milliarden Euro Schulden befürchtet Max Walch , dass der ÖGB nun endgültig vor dem Aus steht und er verlangt nochmals mit Nachdruck, dass die ÖGB-Führung endlich die Öffentlichkeit darüber informiert welche zusätzlichen Belastungen noch auf die Gewerkschaft zukommen, und von SPÖ-Chef Gusenbauer erwartet Walch Einsicht in die SPÖ-Spendendokumente, damit endlich Klarheit darüber herrscht ob und wie viel Geld vom ÖGB in die SPÖ-Kasse zwecks Schuldenabdecken geflossen sind.

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