WESTENTHALER: 1,9 Mrd. Schulden - ÖGB vor dem endgültigen Aus

"Rote Bosse haben nun auch die Gewerkschaft auf dem Gewissen"

Wien (OTS) - "Nach den neuesten Enthüllungen muss man davon ausgehen, dass der ÖGB nun endgültig vor dem Aus steht", stellte heute BZÖ-Chef Peter Westenthaler zu den nunmehr an die Öffentlichkeit gelangten insgesamt 1,9 Milliarden Euro Schulden der Gewerkschaft bei der krisengeschüttelten BAWAG und weiteren Tochtergesellschaften fest.

"Nach Verstaatlichter, Konsum, Arbeiterzeitung und Vorwärts Verlag haben die roten Bosse nun auch den ÖGB auf dem
Gewissen. Mit dieser katastrophalen Finanzsituation kann die nunmehrige ÖFB-Führung gerade mal noch den Weg in den Konkurs antreten, ist aber für eine ernstzunehmende Arbeitnehmervertretung wegen Handlungsunfähigkeit de Facto bereits abgetreten", so Westenthaler, der ein sofortiges Ende der groß angelegten Verschleierungsaktionen rund um die Finanzen von ÖGB und SPÖ forderte. Während nämlich die roten Bosse Verzetnitsch, Nürnberger, Weninger, Elsner und Co. mit fetten Pensionen und/oder Abfertigungen bereits das sinkende Schiff verlassen haben, bleiben die kleinen BAWAG- und ÖGB-Mitarbeiter und Mitglieder über und müssen jetzt offenbar die Zeche für die rote Misswirtschaft Zahlen. Kündigungen, Konto-Gebührenerhöhungen, Erhöhungen der Mitgliedsbeiträge usw. sind nun an der Tages-Ordnung. "Wie bei jedem roten Finanzdebakel müssen die kleinen Leute nun das auslöffeln, was Ihnen
die SPÖ-Bosse eingebrockt haben", kritisierte der BZÖ-Chef.

Westenthaler fordert nun SP-Vorsitzenden Gusenbauer auf, endlich die ganze Wahrheit über das rote Sumpfgebiet SPÖ-ÖGB-BAWAG offen zu legen. "Wenn Gusenbauer es nicht schafft die täglichen neuen Skandal-Enthüllungen zu stoppen und das gesamte Ausmaß des größten Finanzskandals der Geschichte auf den Tisch zu legen, dann ist er wohl als Führungsperson der SPÖ völlig ungeeignet", sagte Westenthaler. Er forderte Gusenbauer zudem auf, angesichts der täglich auftauchenden Außenstände und Schulden beim ÖGB, die Öffentlichkeit nun auch über mögliche "Schulden" der SPÖ beim ÖGB aufzuklären.

Insgesamt zeige sich jedenfalls, dass das ganze SPÖ-ÖGB-BAWAG-Desaster noch lange nicht beendet sei und nach weiterer Aufklärung schreie. " Die SPÖ hat bereits bewiesen, dass sie nicht wirtschaften kann und nun wird auch klar, dass sie als Arbeitnehmervertretung endgültig gescheitert ist", schloß Westenthaler.

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