Skorianz: Rücktrittsaufforderungen aus eigenen Reihen

Landespersonalvertretung völlig aus dem Ruder

Klagenfurt (OTS) - "Ein offener Brief von dem Beamten Gernot Nischelwitzer, welcher der Fraktion Sozialistischer Gewerkschafter (FSG) angehört, sorgt heute unter der Kollegenschaft der Landesbediensteten für großen Wirbel", sagte der Obmann der Aktionsgemeinschaft Unabhängiger und Freiheitlicher (AUF) im Kärntner Landesdienst, Andreas Skorianz.

In diesem Brief wird der Obmann der Zentralpersonalvertretung, Herwig Rettenbacher, von seinen Fraktionskollegen zum Rücktritt aufgefordert. Weiters wird betont, dass Rettenbacher nicht nur dem Ansehen der Kolleginnen und Kollegen, sondern auch dem Amt der Kärntner Landesregierung insgesamt schade, als Gesprächspartner nicht ernst genommen werde und sich "nicht einmal eine Fliege vor ihm fürchte". Rettenbacher sei der Funktion nicht gewachsen und würde spätestens im Herbst der Vergangenheit der Personalvertretung angehören. So heißt es in diesem offenen Brief.

Anzumerken sei dazu, dass Nischelwitzer letzte Woche noch bei der Fraktionssitzung der Sozialistischen Gewerkschafter teilgenommen habe. Für den Obmann der AUF, Skorianz, stellt sich die Frage, inwieweit Rettenbacher seine Fraktion noch hinter sich habe. In letzter Zeit konnten auch viele Dinge nicht zur vollsten Zufriedenheit der Kollegenschaft umgesetzt werden. "Im Sinne einer geordneten Personalvertretung und der vielen anstehenden Probleme ist es gut, dass im Herbst Personalvertretungswahlen stattfinden", betonte Skorianz abschließend.

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Dr. Andreas Skorianz
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