Scheucher-Pichler: SPÖ-Frauen übersehen bewusst Maßnahmen der Bundesregierung

Vereinbarkeit von Familie und Beruf sowie Ausbau qualitativ hochwertiger Teilzeitbeschäftigung fördern

Wien, 9. Juni 2006 (ÖVP-PK) "Die SPÖ-Frauen, allen voran Barbara Prammer und Gabriele Heinisch-Hosek, täten gut daran, die Initiativen der Bundesregierung zur Verbesserung der Situation von Frauen am Arbeitsmarkt zur Kenntnis zu nehmen", so ÖVP-Frauensprecherin Abg.z.NR Mag. Elisabeth Scheucher-Pichler, heute, Freitag. "Wenn sie in ihrer heutigen Pressekonferenz von einer `Verschärfung in den letzten sechs Jahren` sprechen, übersehen sie ganz bewusst die konkreten Maßnahmen", sagte Scheucher-Pichler weiter. ****

Man könne nicht davon ausgehen, dass Frauen automatisch zur "schwachen Seite" der atypisch Beschäftigten zählen. "Laut einer Umfrage unter Teilzeitbeschäftigten sind mehr als 80 Prozent mit ihrer Situation zufrieden, da eine Teilzeitbeschäftigung ihrer Lebenssituation am besten gerecht wird und daher auch von ihnen gewollt wird", betonte die ÖVP-Frauensprecherin. Ziel der Bundesregierung sei es, die qualitativ hochwertige Teilzeitbeschäftigung auszubauen. "Teilzeitarbeit muss das berufliche Fortkommen von Frauen fördern und daran arbeiten wir", so Scheucher-Pichler.

Abschließend verwies Scheucher-Pichler darauf, dass von den 285 Millionen Euro der Beschäftigungsoffensive 100 Millionen Euro für Aus- und Weiterbildungsmaßnahmen von Frauen eingesetzt werden. "Damit konnten allein in diesem Jahr 22.000 Frauen zusätzlich qualifiziert und beschäftigt werden", sagte Scheucher-Pichler. Mit dem Ausbau der Nachmittagsbetreuung werde ebenfalls ein
wesentlicher Beitrag geleistet, um die Situation von Frauen am Arbeitsmarkt sowie die Vereinbarkeit von Familie und Beruf zu verbessern.

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