Rübig: Europas KMU sind eine Erfolgsgeschichte

CIP und Dienstleistungsrichtlinie als KMU-Höhepunkte 2006

Wien, 9. Juni 2006 (ÖVP-PD) "Europa ist gut für die KMU und unsere Familienbetriebe sind gut und unerlässlich für Europas Erfolg", stellte ÖVP-Europaparlamentarier Dr. Paul Rübig heute bei einem Pressegespräch anlässlich des Europäischen KMU-Tages in der Vertretung der EU-Kommission in Wien fest. "Insgesamt 23 Millionen kleine und mittlere Unternehmen stellen 99 Prozent der Unternehmen in Europa. Sie erwirtschaften 60 Prozent der Wertschöpfung und beschäftigen 75 Millionen Menschen. Unsere KMU sind das Rückgrat der europäischen Wirtschaft. Deshalb setzt die Europäische Union auch zahlreiche wichtige Initiativen für eine weitere Verbesserung der Rahmenbedingungen für KMU", so Rübig, Präsident von SME Global Europe und Mitbegründer des Europäischen Wirtschaftsbundes (SME Union). ****

Als Highlights der jüngsten EU-Aktivitäten auf dem Gebiet der KMU-Förderung bezeichnete Rübig das EU-Rahmenprogramm für Wettbewerbsfähigkeit und Innovation (CIP) sowie die EU-Dienstleistungsrichtlinie. "Beides sind große Erfolge für eine aktive europäische KMU-Politik. Die inhaltliche Ausrichtung des CIP-Programms und dessen finanzielle Ausstattung sind ein Erfolg
der exzellenten Zusammenarbeit zwischen dem Europäischen Parlament und dem österreichischen Ratsvorsitz. Auch die Dienstleistungsrichtlinie wird gerade für KMU einen großen und wichtigen Schub bringen", so Rübig, der als Industriesprecher der größten Fraktion des Europaparlaments maßgeblich an der erfolgreichen Verabschiedung des CIP-Programms mitgewirkt hatte:
"CIP steht unseren Familienbetrieben pünktlich ab 1. Jänner 2007 samt Infrastruktur in vollem Ausmaß zur Verfügung."

Der europaweit durchgeführte KMU-Tag soll darüber informieren, welchen Beitrag die EU leistet, um das regulative und
administrative Umfeld der KMUs in Europa zu verbessern und welche konkrete Unterstützung die EU den europäischen Familienbetrieben anbietet. In seinen Ausführungen ging Rübig auch ausführlich auf die Arbeit des Europäischen Wirtschaftsbundes (SME Union) ein: "Die SME Union ist die politische Vertretung des Mittelstands auf EU-Ebene. Als Teil der Europäischen Volkspartei haben wir einen direkten Einfluss auf die Rechtssetzung in allen KMU-relevanten Fragen und nützen diesen auch im Interesse unserer Familienbetriebe", so Rübig. Der Europäische Wirtschaftsbund habe so einen umfassenden Forderungskatalog an die europäische Politik ausgearbeitet, mit dem auf Basis konkreter Maßnahmen 10 Millionen neue Arbeitsplätze bis zum Jahr 2010 geschaffen werden könnten. "Es geht um eine bessere Rechtssetzung mit weniger bürokratischem Aufwand für KMU, es geht um die Förderung von Innovation and Qualifikation und es geht um einen besseren Zugang für KMU zu EU-Fördermitteln und Risikokapital", fasst Rübig abschließend die KMU-freundlichen Forderungen des Europäischen Wirtschaftsbundes zusammen.

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(pruebig@europarl.eu.int) oder Mag. Philipp M. Schulmeister, EVP-ED
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