Grüne Wien fordern Einführung von ZugbegleiterInnen als Zeichen für zeitgemäße Kundenfreundlicheit

Puller: Zusätzliche Überwachung der Öffis ist Augenauswischerei

Wien (OTS) - "Es stimmt, dass die öffentlichen Verkehrsmittel
immer mehr Zufluchtsort für Menschen am Rand der Gesellschaft sind, Konflikte mit den Fahrgästen sind vorprogrammiert. Jedoch die Augenauswischerei-Lösung mit den 50 PolizistInnen, die für mehr "Sicherheit" sorgen sollen, kann nur als billige Wahlwerbung für die bevor stehende Nationalratswahl bezeichnet werden", kritisiert die Gemeinderätin der Grünen Wien, Ingrid Puller. "Ich nenne es ein politisches Defizit, denn die Bevölkerung braucht vor allem eine gute Ausbildung, genügend Arbeitsplätze und ausreichende Präventivmaßnahmen. Dann werden sich Raub, Drogenhandel und Obdachlosigkeit von selber reduzieren. Notwendig ist das Elend an der Wurzel packen, nicht an der Oberfläche kratzen", betont die Gemeinderätin.

Eine ad hoc Lösung verlangen deshalb die Grünen Wien: Den schaffnerlosen Betrieb wieder aufheben und wieder ZugbegleiterInnen einführen. Das wäre nicht nur Arbeitsplatzbeschaffung in Zeiten hoher Arbeitslosigkeit, sondern würde auch gleichzeitig für eine zeitgemäße Kundenorientierung und Kundenfreundlichkeit sorgen, so Puller.

Außerdem, neue Technologien müssen nicht das non plus ultra sein. Die Wiener Linien würden sich dadurch die Betreuung und Wartung von Fahrschein Automaten und Fahrschein Entwertern sparen, abgesehen von den Kosten die durch Vandalismus, Verunreinigungen und Beschmierungen an den Zügen entstehen. Zusätzlich kann der SchwarzfahrerInnen Anteil, der immerhin 5% lt. Geschäftsführung beträgt, auf 0 reduziert werden. "Das Rote Wien habe eine Aufgabe und diese sei, wieder Verantwortung zu übernehmen und sie nicht "50 BundespolizistInnen" für die Kontrolle von 119 Linien und 4385 Haltestellen zu überlassen, schließt die Gemeinderätin.

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