Era setzt Preismassstab in der Elektrobranche

Ein Jahr nach Gründung zieht ERA erste Bilanz

Wien (OTS) - Höhere Sammel- und Marktmengen als erwartet -Wiederholte Preissenkungen - Mit 918 Unternehmen höchste Kundenzahl aller Systeme - 2005 einen Umsatz von 3,5 Mio. Euro erwirtschaftet

Höhere Sammelmenge als erwartet

Die Elektro Recycling Austria GmbH (ERA) blickt nach In-Kraft-Treten der Elektroaltgeräte-Verordnung im August 2005 auf ein erfolgreiches erstes Jahr zurück.

Vom Start der Systeme am 13. August 2005 bis Jahresende sammelten die ÖsterreicherInnen rund 18.000 Tonnen Elektroaltgeräte. "Gerade in der Anfangszeit wurden sehr hohe Sammelmengen registriert", erklärt ERA Geschäftsführer DI Georg Dostal die Entwicklung der Sammlung. "Dieses Ergebnis ist ein weiterer Beweis für das hohe Umweltbewusstsein der ÖsterreicherInnen. Sie haben die neue Sammlung von Beginn an unterstützt und den Nutzen der Elektroaltgeräteverwertung für die Umwelt erkannt", lobt Dostal die ÖstereicherInnen.

Mit drei Preissenkungen nimmt ERA Vorreiterrolle ein

Auch die Marktmenge hat sich anders entwickelt als ursprünglich angenommen. Höher als prognostiziert ist vor allem der Bereich der kleinen Elektrogeräte, der vor In-Kraft-Treten der Verordnung eine unbekannte Größe war. "Dass die nun gemeldete Menge die Prognosen übersteigt, ist für uns ein Beweis für die breite Akzeptanz der Verordnung innerhalb der Wirtschaft und das Verantwortungsbewusstsein der verpflichteten Unternehmen", legt Mag. Katja Lukitsch, ERA Geschäftsführerin dar. Auf diese höheren Marktmengen und die damit höheren Einkünfte hat die ERA als erstes der am Markt agierenden Sammelsysteme mit Preisreduktionen reagiert.

Tarifsenkung ab 1. Juli

Nach den zwei vorangegangenen Preissenkungen senkt die ERA zum 1. Juli 2006 nun erneut die Tarife. In vier von fünf Kategorien im Haushaltsbereich und in zwei Kategorien im Gewerbebereich wird die Entpflichtung ein weiteres Mal günstiger. Gesenkt werden die Tarife Elektrokleingeräte über 8 Kilogramm um 41 %, Elektrokleingeräte bis 8 Kilogramm um 20 %. Der Tarif für Elektrogroßgeräte konnte um 11 % reduziert werden. Die Tarife für Kühl- und Gefriergeräte werden ebenfalls weiter gesenkt und zwar um 14 % für Geräte bis 45 Kilogramm und um 12 % für schwerere Geräte. Bildschirmgeräte über 35 Kilogramm können um 3 % günstiger entpflichtet werden. Im Gewerbebereich sinken die Tarife für Elektrokleingeräte über 8 Kilogramm um 18 % und für Kühl- und Gefrierkombinationen um 6 %.

"In der Branche setzen wir eindeutig den Preismaßstab. Bereits zwei Mal haben wir die Tarife als Erster gesenkt und damit unsere Kunden entlastet. Mit dieser weiteren Senkung setzen wir auch unser von Anfang an erklärtes Ziel um, nämlich nachhaltig die günstigsten Tarife und das beste Preis-Leistungs-Verhältnis zu bieten", ist Lukitsch erfreut.

ERA mit 32 % Marktanteil

Bei insgesamt vier am Markt agierenden Sammelsystemen erreichte die ERA 2005 einen durchschnittlichen Marktanteil über alle Sammelkategorien von 32 % - und steigerte sie im ersten Quartal 2006 auf 36 %. Besonders hoch fiel der Anteil bei "Kleingeräten" mit 49 % aus. Lukitsch dazu: "Gerade dort, wo noch keine eingeführten Entsorgungsschienen bestanden und Unternehmen den besten Partner noch suchen und wählen mussten, ist die ERA sehr stark aufgestellt. So sind wir auch klarer Marktführer bei Elektrokleingeräten."

3,5 Mio. Euro Umsatz

Von August bis Dezember 2005 betrugen die Einnahmen der ERA insgesamt 3,5 Mio. Euro, wobei ein Großteil davon (3,3 Mio. Euro) dem Haushaltsbereich entstammt und rund 250.000 Euro aus dem Gewerbebereich.

Zwei Drittel aller registrierten Unternehmen sind ERA Kunden

Ende 2005 betreute die ERA rund 750 Kunden. Im Lauf des heurigen Jahres wurden weitere Unternehmen gewonnen, sodass die Kundenanzahl per 31. Mai bei 918 lag. Damit sind zwei Drittel der beim Umweltbundesamt registrierten Unternehmen Kunden der ERA, zu denen u. a. Eduscho, MediaMarkt, Saturn, Niedermeyer, Quelle, Hofer, IKEA, Kika oder Leiner zählen.

Initiative gegen Trittbrettfahrer "klar zum Start"

Nicht nur mit dieser Kundenanzahl trägt die ERA wesentlich zur Vermeidung von Trittbrettfahrern bei. "Das ist ein Thema, das uns von Beginn an sehr am Herzen gelegen hat", weist DI Gerhard Sandler, Präsident des ERA Vereins, auf eine bestehende Problematik hin. "Unternehmen, die die Sammlung ihrer in Verkehr gesetzten Elektrogeräte nicht korrekt - etwa über ein bestehendes Sammelsystem abwickeln - gefährden den fairen Wettbewerb. Obwohl sich alle großen Unternehmen bereits registriert haben, besteht z. B. bei Internetvertreibern noch Nachholbedarf." In diesem Bereich und bei anderen Themen versteht sich die ERA als Vertreter ihrer Kunden, quasi als "Sprachrohr der Wirtschaft". Zur besseren Durchsetzung rief die ERA die "Initiative fairer Wettbewerb" zur Bekämpfung von Trittbrettfahrern ins Leben. "Die Initiative ist nun klar zum Start", warnt Sandler jene Unternehmen, die ihre gesetzliche Verpflichtung noch nicht erfüllen und lädt alle interessierten Unternehmen ein, sich aktiv an der Initiative zu beteiligen.

Verstärktes Augenmerk auf "Europalösung"

Aber nicht nur in Sachen Trittbrettfahrerkontrolle übernimmt die ERA die Initiative. "Wir sind dabei, unsere Services weiter auszubauen. Die Intensivierung der aktiven Information der betroffenen Unternehmen über die Umsetzung der Richtlinie in den anderen EU-Staaten gehört da ebenso dazu wie der Aufbau einer so genannten Europalösung", gibt Lukitsch einen Ausblick auf zukünftige Projekte.

Bildmaterial: www.era-gmbh.at

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