SJ NÖ: Jugendstudie 2006 zeigt Mängel in der Jugendpolitik des Landes

Wieland: Jugendfeindliche Politik der ÖVP-geführten Bundesregierung verschärft die Situation

St. Pölten (OTS) - "Die Ergebnisse der Jugendstudie zeigen, in welcher Krise unsere Gesellschaft steckt", kommentiert der Landesvorsitzende der Sozialistischen Jugend NÖ (SJ NÖ) Bernhard Wieland die NÖ Jugendstudie 2006. "Die Jugendlichen haben massive Angst ihre Bezugssystem zu verlieren, arbeitslos zu werden und durch den Konsum von Drogen ins Abseits zu geraten. Die damit verbundenen Zukunftsängste sind deutliches Alarmsignal und zeigen, dass die Jugendpolitik des Landes in eine falsche Richtung geht", so Wieland.

"Extrem hohe Arbeitslosigkeit, fehlende Freiräume für Jugendliche, Bildungsabbau und steigender sozialer Druck auf die Familien führen dazu, dass Jugendliche vereinsamen, zu Drogen greifen oder gewalttätig werden. Der Appell von Landesrätin Mikl-Leitner an die Eltern, sich mehr in die Erziehungsarbeit einzubringen, ist angesichts dieser Tatsachen ein Indiz dafür, wie realitätsfern die zuständigen PolitikerInnen sind. Vor dem Hintergrund der jugendfeindlichen Politik der ÖVP-geführten Bundesregierung grenzt es an Verhöhnung, die Verantwortung ausschließlich bei den Familien abladen zu wollen. Die Familie ist für viele Jugendliche der einzige Halt, der ihnen angesichts der tristen Zukunftsaussichten bleibt. Hier die Verantwortung der Politik auf die Familien abzuwälzen ist der absolut falsche Weg", meint der Landesvorsitzende der SJ NÖ.

"Vielmehr ist die Politik ist aufgefordert, den Jugendlichen Perspektiven zu geben. Ein konsequenter Kampf gegen Jugendarbeitslosigkeit ist hierfür genauso notwendig, wie die Zurücknahme der Einsparungen im Bildungsbereich. Weiters fordert die Sozialistische Jugend seit Jahren in jedem Ort ein Jugendtreff und in jeder Bezirksstadt eine Jugendzentrum mit Beratungsmöglichkeiten. Aber wie bei der Frage Wählen mit 16 blockiert die ÖVP NÖ fortschrittliche Jugendpolitik", so Wieland abschließend.

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