Kurt Scheuch: FPÖ Kärnten muss Konsequenzen aus Spitzel-Skandal ziehen

"Abgeordneter Schwager - handeln Sie oder treten Sie zurück!"

Klagenfurt (OTS) - "Die Fakten sind klar, die FPÖ Kärnten hat sich mit einer inakzeptablen und unhaltbaren Vorgangsweise ins politische und auch menschliche Out gestellt. Andere Menschen mit Privat-Detektiven zu verfolgen entspricht der Geisteshaltung totalitärer Regime!", erklärte heute, Donnerstag, der freiheitliche BZÖ-Klubobmann Ing. Kurt Scheuch.
In seiner heute gegenüber der APA gefassten Stellungnahme scheint Schwager schon die weit reichenden Auswirkungen dieser Handlungsweise zu erkennen und meint das sei die Privatsache seines geschäftsführenden Obmannes Klement. Das ist aber weit zu wenig. Als Parteichef muss man auch klar Handlungen setzen!

In jedem fall ist diese menschenverachtende Vorgangsweise sei auf das Schärfste zu verurteilen und somit fordert Scheuch eine klare Position von Landesparteiobmann LAbg. Franz Schwager zu den Vorkommnissen in seiner Partei. "In Wirklichkeit bleiben nur zwei Möglichkeiten für Schwager offen. Entweder er macht Ordnung im eigenen Stall und schließt die handelnden Personen aus der FPÖ Kärnten aus, oder er entpuppt sich durch sein Nicht-Handeln zum Mitwisser und erklärt sich somit indirekt als Rücktrittsreif", betonte Scheuch weiter.

Das Gesetz des Handelns liege nun beim FPÖ-Landesparteiobmann von Kärnten, Franz Schwager, der endlich reinen Tisch machen solle. "Ansonsten muss auch er als Abgeordneter und Parteichef seine Konsequenzen ziehen", schloss Scheuch.

Rückfragen & Kontakt:

Freiheitlicher Landtagsklub
Tel.: (0463) 513 272
alexandra.grimschitz@ktn-landtag.at

OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS | FLK0001