Freiheitliche Arbeitnehmer OÖ. gegen überhasteten BAWAG-Verkauf

Payrleithner für österreichische Lösung - "BAWAG Zeit zum Erholen geben"

Wien (OTS) - Ein "klares Nein" kam heute vom Landesobmann der Freiheitlichen Arbeitnehmer (FA) Oberösterreich, AK-Rat Hans Payrleithner, zum Vorschlag von Druckergewerkschaftsboss Bittner und dem Vorhaben der ÖGB-Spitze die BAWAG rasch zu verkaufen. "Bittner setzt mit seiner Forderung, rasch ans Ausland zu verkaufen, dem Ganzen noch die Krone auf", erinnerte Payrleitner an die ursprüngliche Idee der Gewerkschaft, durch eine eigene Bank günstige Kredite und Konditionen für die Arbeitnehmer zu schaffen. "Das sollte auch in Zukunft weiterhin Gültigkeit haben."

"Eines vermisse ich in dieser Causa ganz klar, nämlich den Aufschrei von SP-Chef Erich Haider, der sonst immer gegen ein Verschleudern ans Ausland wettert. Aber hier, wo es um die Anliegen und Interessen der Arbeitnehmer geht, zieht es Genosse Haider vor, vornehm zu schweigen", so der Landesobmann der FA.

Der freiheitliche Arbeitnehmerpolitiker sprach sich abschließend dafür aus, "beim Verkauf der BAWAG eine österreichische Lösung anzustreben. Denn immerhin liegen Millionen an ÖGB-Beiträgen und Gelder aus Mitarbeitervorsorgekassen - diverse Betriebsratskonten, Abfertigungen und ähnliches - auf BAWAG-Konten." Vor einem Verkauf müsse der schwer angeschlagenen BAWAG Zeit gegeben werden, sich zu erholen und das Vertrauen der Kunden wiederzugewinnen.

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