BAWAG: Bures fordert Konsequenzen

Verdacht der schweren Untreue

Wien (SK) - Zur von der SPÖ bei der Staatsanwaltschaft eingebrachten Sachverhaltsdarstellung gegen den Ex-BAWAG-Generaldirektor Elsner sagte SPÖ-Bundesgeschäftsführerin Doris Bures, dass mit der Auszahlung von rund sieben Millionen Euro "eine Dimension erreicht wurde, wo man schon fast von kriminellen Machenschaften reden muss". Es erhebe sich der Verdacht der schweren Untreue und der Sittenwidrigkeit. Sie betonte, dass jetzt "ohne Ansehen der Person" die Konsequenzen gezogen werden müssen. ****

Das heißt, es sei auch eine Klärung herbeizuführen, wer für die Auszahlung dieser unvorstellbaren Summen verantwortlich gewesen ist. "Wer in welchem Ausmaß hier Verantwortung trägt, das müssen jetzt die Gerichte klären", sagte Bures. Sie forderte von den Verantwortlichen auch eine persönliche Wiedergutmachung.

Dass Elsner gerade in jenem Jahr, in dem die BAWAG massive Verluste eingefahren habe, also im Jahr 2000, eine Erfolgsprämie kassiert habe, sei durch nichts zu rechtfertigen. Elsner habe "ungeniert abkassiert".

Bures sagte abschließend, dass sie froh sei, dass Elsner nicht mehr Mitglied der SPÖ sei, denn "solche Leute haben in der Sozialdemokratie nichts verloren". (Schluss) wf

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