Stummvoll: Scheinheiligkeit der SPÖ nicht zu überbieten

ÖVP-Finanzsprecher: "Auch BAWAG-Skandal beweist - Die SPÖ kann nicht wirtschaften

Wien (ÖVP-PK) - An "Scheinheiligkeit nicht zu überbieten" ist die SPÖ für ÖVP-Finanzsprecher Abg. Dr. Günter Stummvoll. "Der BAWAG-Skandal erregt seit Wochen und Monaten die Gemüter der Menschen in Österreich. Was täglich neu an das Licht der Öffentlichkeit kommt, ist für die vielen Sparerinnen und Sparer und für die ÖGB-Mitglieder nicht nachvollziehbar und schwer zu ertragen. Doch erst angesichts der unglaublichen Abfertigungssumme für Herrn Elsner hat SPÖ-Chef Gusenbauer Handlungsbedarf gesehen. Bis dahin hatte die rote Freundschaft offenbar Vorrang", sagte Stummvoll heute, Donnerstag. ****

"Die SPÖ kann nicht wirtschaften - besserer Beweise dieser traurigen Erkenntnis als die Vorkommnisse in BAWAG und ÖGB hätte es gar nicht bedurft", fuhr Stummvoll fort. "In der heutigen Sitzung des Rechnungshof-Unterausschusses, der sich mit der Aufklärung der BAWAG-Affäre befasst, werden Fachleute versuchen, mit ihren Aussagen Licht in die Angelegenheit zu bringen. Das Lügengebäude rund um die Machenschaften der BAWAG-Spitzenmanager stürzt wie ein Kartenhaus in sich zusammen."

Restlose Aufklärung steht an der Spitze der politischen Prioritätenliste

Besondere Aufklärung erhoffen sich die ÖVP-Abgeordneten vor allem bezüglich des so genannten Stiftungsnetzwerkes und der "Karibik-Geschäfte" einschließlich aller Kredite, Haftungen, Garantien, Beteiligungen, Ver- und Rückkäufe von Aktien sowie sonstiger Geschäfte und Geldflüsse zur Verschleierung des tatsächlichen Vermögensstandes der BAWAG. "Die Stiftungen werden in diesem Zusammenhang besonders zu untersuchen sein", sagte Stummvoll. "Es geht um geschätzte Verluste von ein bis zwei Milliarden Euro aus den Karibik-Geschäften und um die Kosten von über einer Milliarde Euro, die durch den Vergleich der BAWAG im Zuge der Refco-Affäre entstehen. Diese unglaublichen Summen sind in ihrer Höhe für viele schwer begreifbar. Eine restlose Aufklärung steht an der Spitze der politischen Prioritätenliste - der Rechnungshof-Unterausschuss wird seinen Beitrag dazu leisten!"
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