Cap zu 3sat-Affäre: Lindners Vorgangsweise bestätigt Kritik von SOS-ORF

Wien (SK) - Mit ihrer kolportierten Vorgangsweise gegenüber 3sat bestätigt ORF-Generaldirektorin Lindner die Kritik der Initiative SOS-ORF, stellte SPÖ-Mediensprecher, geschäftsführender SPÖ-Klubobmann, Josef Cap Donnerstag gegenüber dem Pressedienst der SPÖ fest. "Lindner versucht Beiträge zu zensurieren, von denen sie befürchtet, dass in ihnen über Zensurbemühungen im ORF berichtet wird", so Cap zu Medienberichten, denen zufolge Lindner direkt bei 3sat interveniert hat um die Ausstrahlung eines Berichtes über die Initiative "SOS-ORF" zu verhindern. Er wolle überdies von Lindner wissen, ob sie dabei tatsächlich angedroht habe 3sat widrigenfalls finanzielle Mittel des ORF zu entziehen, wie in den Berichten angedeutet werde. Und ob der ORF die Gestaltung des Beitrages behinderte, indem er sich weigerte Bänder von der Rede Armin Wolfs dafür zur Verfügung zu stellen. ****

Zensur scheint das Mittel zu sein, mit den Lindner, Mück, Molterer und Co. die Krise des ORF "bewältigen" wollen. Cap verwies darauf, dass Berichten zufolge Mück Redakteure, die bei der Ansprache von Armin Wolf zu viel und an den falschen Stellen applaudiert hatten, deswegen einzeln zur Rede gestellt habe. Die kolportierte Intervention Lindners im Stil von Molterer bei einem Fernsehsender, um die Ausstrahlung eines missliebigen Beitrages zu verhindern oder ihn zumindest zu verschieben ist zu verurteilen, so Cap abschließend. (Schluss) js/mm

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