Huainigg: Weiterentwicklung der schulischen Integration soll Wege in die Berufswelt ebnen

Dritter Gleichstellungsdialog im ÖVP-Parlamentsklub: "Was kann das Österreichische Schulsystem von der Integration behinderter Kinder lernen?"

Wien (ÖVP-PK) - Durch die Herausforderung, behinderte Kinder zu integrieren, müssen wir das System Schule und die Einstiegsmöglichkeiten in den Arbeitsmarkt weiterentwickeln. Davon profitieren letztlich nicht nur die behinderten, sondern auch die nicht behinderten Kinder und Jugendlichen. Wege von der Schulintegration in den ersten Arbeitsmarkt können nur gemeinschaftlich gefunden werden. Das sagte heute, Donnerstag, der Sprecher des ÖVP-Klubs für Menschen mit Behinderung, Abg. Dr. Franz-Joseph Huainigg anlässlich des heute Nachmittag im ÖVP-Parlamentsklub stattfindenden Gleichstellungsdialogs "Was kann das österreichische Schulsystem von der Integration lernen?". ****

"Viele Eltern behinderter Kinder fragen sich: 14 was nun?", sagte Huainigg. "Wir sind hier gefordert, neue Wege von der Schule in die Arbeitswelt zu finden." Der Gleichstellungsdialog unter der Moderation von Mag. Hubert Huber, Chef vom Dienst der Tageszeitung "Kurier", soll Betroffene und Bildungsexperten zusammen führen, um gemeinsam nach neuen Lösungsmöglichkeiten zu suchen. Mit der Integrativen Berufsausbildung (IBA) habe ein erster wichtiger Schritt in diesem Bereich gesetzt werden können. "1.900 Lehrverträge im Jahr 2005 zeigen, dass eine große Nachfrage nach weiterführender Ausbildung besteht. Hier ist viel Kreativität, Gehirnschmalz und Zusammenarbeit erforderlich", sagte der ÖVP-Behindertensprecher.

50 LehrerInnen, SchulinspektorInnen, Eltern, SchülerInnen, Lehrlinge, BeschäftigungsassistentInnen, BildungsexpertInnen und BehördenvertreterInnen finden sich heute Nachmittag zu einem Dialog über die Integrative Berufsausbildung zusammen. Ausgehend von den Erfahrungen der Berufsschulen, welche im Rahmen der Teilqualifizierten Lehre in den letzten zwei Jahren behinderte Kinder integrierten, sollen weitere Möglichkeiten der Teilqualifizierung in weiterführenden Schulen erörtert werden. "Die grüne Steiermark erwies sich in den letzten Jahren als besonders fruchtbarer Boden für Integrationsengagement", so Huainigg. Exemplarisch werden beim Gleichstellungsdialog steirische Modelle zur Weiterführung der schulischen Integration nach der 8. Schulstufe vorgestellt und diskutiert. "Frisch, integrativ, steirisch kann das Regelschulwesen bereichern", schloss Huainigg.
(Fortsetzung möglich)

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