Kinderfreunde fordern von Gehrer Reaktion auf OECD-Studie "Starting Strong" zur Elementarbildung in Österreich

Wien (SK) - "Die Ergebnisse der seit Wochen vorliegenden
OECD-Studie 'Starting Strong' müssen endlich präsentiert und öffentlich diskutiert werden!", forderte Josef Ackerl, Bundesvorsitzender der Kinderfreunde am Donnerstag gegenüber dem Pressedienst der SPÖ. "Bundesministerin Gehrer darf eine so wichtige Studie nicht einfach ignorieren und totschweigen, sie muss dazu mit den Ländern und Trägern in einen Dialog treten!" Die Studienergebnisse würden Österreich kein gutes Zeugnis ausstellen. "Die Schwachstellen des Systems treffen die Zukunftschancen der Kinder", so Ackerl. ****

Der Bericht über die Studie, der in deutscher Fassung unter der OECD-Adresse www.oecd.org/dataoecd/57/58/36657509.pdf downgeloadet werden kann, zeige die Schwachstellen des österreichischen Bildungssystems schonungslos auf. Vor allem im Bereich der Elementarbildung - also dem Kindergarten - müsse die Bundesregierung laut Studie eine deutlich aktivere Rolle einnehmen.

"Diese Studie bestätigt die Forderungen der Kinderfreunde: Es braucht bundesweite Initiativen zur Verbesserung der Bildungsqualität im Elementarbereich. Ein Bundesrahmengesetz, das die wesentlichen Qualitätskriterien gesetzlich festschreibt ist ein Gebot der Stunde", sagte dazu Gernot Rammer, Geschäftsführer der Kinderfreunde.

Die elementare Bildung unserer Kinder in bestmöglichen Kindergärten wird in Österreich derzeit noch sträflich vernachlässigt. Rammer:
"Wir fordern den Gratiskindergarten, ein verpflichtendes letztes Kindergartenjahr, ein Recht auf elementare Bildungsplätze und eine Flexibilisierung des Kindergeldes. Mit diesen Forderungen sehen wir uns im Einklang mit der Studie 'Starting Strong'".

An der Studie nahmen 20 Länder teil. Sie versuchte Kinder von der Geburt bis zum Eintritt in die Pflichtschule zu erfassen. Dabei waren Faktoren wie Qualität, Zugang und Menge von Angeboten, die Ausrichtung der politischen Entwicklungskonzepte auf Gebieten wie Regulierungen, gesetzliche Regelungen, Personalsituation, politische Programminhalte und deren Implementation, Unterstützung und Inklusion von Familien sowie finanzielle Rahmenbedingungen von Interesse.

Michaela Rous Österreichische Kinderfreunde Rauhensteingasse 5/5, 1010 Wien Tel. 01/5121298/55, Fax Kl. 62 www.kinderfreunde.at (Schluss) up/mm

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