Kickl: Nitsch-Museum in Mistelbach - Aber für die Hochwasseropfer fehlt das Geld

Auch in Kulturpolitik kein Unterschied zwischen Rot und Schwarz

Wien (OTS) - Als Ungeheuerlichkeit bezeichnete FPÖ-Generalsekretär Herbert Kickl die für 2007 geplante Eröffnung eines Hermann-Nitsch-Museums im niederösterreichischen Mistelbach.

Für die Hochwasseropfer fehle an allen Ecken und Enden das Geld, aber in die mehr als fragwürdigen Kunstwerke Nitschs würden Unsummen gepumpt, kritisierte Kickl. "Ich frage mich schon, wie Herr Pröll jemandem, der bei den Hochwasserkatastrophen alles Hab und Gut verloren hat, begreiflich machen will, daß das Land Niederösterreich ganz locker drei Millionen Euro in ein solches Museum steckt." Die Förderung durch das Land zeige auch, daß in der Kulturpolitik kein Unterschied zwischen Rot und Schwarz bestehe. "Der Ungeist der Frankfurter Schule und der Achtundsechziger weht, wo immer er will, selbst über dem Haupt eines Landeshauptmanns, der Adorno und Marcuse wahrscheinlich für zwei Gestalten bei Karl May hält."

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