1000ster Antrag an den ÖH-Sozialfonds bearbeitet

Seit Einführung der Studiengebühren Zahl der Anträge verfünffacht

Wien (OTS) - Die Österreichische HochschülerInnenschaft (ÖH) bearbeitet heute den tausendsten Antrag an den ÖH-Sozialfonds. Das entspricht einer Verfünffachung der Antragstellungen seit Einführung der Studiengebühren. Bis zum Wintersemester 2001 stellten pro Jahr rund 200 Studierende einen Antrag auf Unterstützung, seitdem stiegen die Zahl der Anträge stetig.

Für die ÖH ist das ein weiterer Beweis der katastrophalen sozialen Lage der Studierenden. "Wir fordern von Bildungsministerin Gehrer einen Maßnahmenplan zu sozialen Lage der Studierenden", so Barbara Blaha und Rosa Nentwich-Bouchal aus dem ÖH-Vorsitzteam anlässlich dieser erschreckenden Entwicklung. "Es braucht eine Erhöhung des Stipendiums, eine Ausweitung des BezieherInnenkreises, eine Erhöhung der finanziellen Mittel des Sozialfonds durch das Ministerium. Die Konzepte der ÖH liegen längst im Bildungsministerium, Ministerin Gehrer muss endlich handeln", so das ÖH-Vorsitzteam abschließend.

HINTERGRUND: Die ÖH Sozialfonds.
Die Sozialfonds wurden Anfang der 90er Jahre ins Leben gerufen und dienen dem Zweck, Studierenden in einer Notlage zu helfen. Unter gewissen Vorraussetzungen können Studierende einmal pro Jahr um Unterstützung ansuchen. Der Zuschuss bewegt sich zwischen 250 und 600 Euro. Heuer konnten von den 1000 Anträgen rund 500 angenommen werden. Der Topf wird zu je einem Drittel von Bildungsministerium, ÖH-Bundesvertretung und ÖH-Universitätsvertretungen finanziert. Die Abwicklung der Anträge übernimmt die Bundesvertretung.

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