ÖVP-Zukunftsgespräch: Frau und Arbeit - Perspektiven für die Zukunft

Schaffen und Umsetzen von Rahmenbedingungen und Networking sind die Ziele für die zukünftige Frauenpolitik

Wien, 8. Juni 2006 (ÖVP-PD) Die Diskussionsrunde beim Zukunftsgespräch "Frau und Arbeit", die gestern, Mittwoch, im Cafe di Gio zusammen getroffen ist, zog Bilanz über die Frauenpolitik der letzten Jahre und diskutierte Perspektiven für die Zukunft. Die Teilnehmerinnen der Podiumsdiskussion waren Frauenministerin Maria Rauch-Kallat, Abg.z.NR Christine Marek, die Bundesgeschäftsführerin von `Frau in der Wirtschaft`, Elisabeth Zehetner, die Initiatorin des Salon `Pour Elle`, Brigitte Piwonka, und die Jungunternehmerin Julia Taubinger. Die Veranstaltung war einerseits Plattform zum Gedankenaustausch von Frauen in der Arbeit, und diente andererseits auch der verstärkten Aufnahme und Vertiefung von Kontakten von Frauennetzwerken. ****

Die Podiumsdiskussion - moderiert von der Generalsekretärin der ÖVP-Frauenbewegung, Dagmar Hackl - war ein weiterer Beitrag zu den ÖVP-Zukunftsgesprächen, die in allen 2.358 österreichischen Gemeinden im ersten Halbjahr 2006 stattfinden. Frauenministerin Rauch-Kallat eröffnete die Veranstaltung mit den Themenschwerpunkten "Schaffung von Rahmenbedingungen für Frauen" und "Vereinbarkeit von Familie und Beruf". "Wir wollen keine Diskriminierung von Frauen, die sich für oder gegen die Karriere entscheiden", betonte Rauch-Kallat. Nach den einleitenden Worten
der Frauenministerin, mit denen sie die wichtigsten Maßnahmen der ÖVP-Frauenpolitik umriss, folgten die Statements der vier weitern Diskussionsteilnehmerinnen aus ihrem jeweiligen persönlichen Umfeld.

Die Betriebsratsvorsitzende von Frequentis und Nationalratsabgeordnete Christine Marek betonte aus Sicht der ArbeiternehmerInnenseite, dass die "flexible Arbeitszeit in den Unternehmen sehr wichtig" sei, um gute Rahmenbedingungen für berufstätige Mütter zu gewährleisten. Die "Frau in der Wirtschaft", Elisabeth Zehetner, betonte ihrerseits: "Frau und Arbeit sind nicht gegensätzlich, sondern die Wirtschaft ist weiblich." Für sie sei es besonders wichtig, "den guten Weg", den die Frauen bereits gegangen sind, auch in Zukunft konsequent weiter zu gehen. "Die Wirtschaft braucht uns Frauen in allen Bereichen. Meine drei Dogmen für die Zukunft sind die Umsetzung von guten Rahmenbedingungen, das Stärken des Selbstbewusstseins von Frauen und die Vorbildwirkung einzelner Frauenmodelle", so Zehetner.

Brigitte Piwonka betonte das zweite Schwerpunktthema, das Networking. Mit ihrem IT-Salon "Pour Elle" biete sie mittlerweile über 800 Mitgliedern eine Netzwerkplattform für Frauen im IT-Bereich. Sie setze damit Akzente in den Bereichen der Vernetzung
zur Jobvermittlung für Frauen sowie im Crossmentoring-Bereich und zahlreichen ForscherInneninitiativen. Auch Julia Taubinger, Jungunternehmerin und berufstätige Mutter, betonte die Wichtigkeit des Networkings, um Frauen den Zugang zu Hilfe stellenden Maßnahmen zu ermöglichen.

In einer offenen Diskussionsrunde war mit den Gästen im Publikum ein reger Gedankenaustausch möglich. In den zahlreichen Wortmeldungen, in denen Frauen von ihren unterschiedlichsten Erfahrungen und Problemen berichteten, wurde deutlich, dass bereits viele Maßnahmen für Frauen umgesetzt werden konnten. Für den Ausblick in die Zukunft wurde eine verstärkte Bewusstseinsbildung für eine Selbstbestimmung von Frauen sowie das nötige Maß an Eigeninitiative deutlich. "Weiter kämpfen, das ist die Devise, auch für die Zukunft."

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