Kalina: Martins "Erlöserfimmel schwer aushaltbar"

Koalitionsfrage - "Schüssel kauft nach Hofer-Gedanken immer das Billigste"

Wien (SK) - "Hans-Peter Martins Erlöserfimmel ist schwer
aushaltbar - offenbar ist bei ihm die Platte stecken geblieben, wenn er meint, im Jahr 2006 Österreich vor Haider retten zu müssen", so SPÖ-Kommunikationschef Josef Kalina am Mittwoch im Rahmen einer Diskussionsveranstaltung des FH-Studiengangs Journalismus des WIFI Wien zum Thema "Journalisten - die besseren Politiker?" mit EU-Abgeordnetem Hans-Peter Martin, ÖVP-Landtagsabgeordnetem Franz Ferdinand Wolf, Kommunikationswissenschafter Matthias Karmasin unter der Moderation von Anneliese Rohrers (Kurier-Kolumnistin). Kalina verwies auf Martins Homepage, auf der "keine Inhalte oder Worte zu Themen wie beispielsweise Beschäftigungspolitik zu finden sind". Aus der Sicht eines politischen Beraters empfahl der SPÖ-Kommunikationschef dem noch unentschlossenen möglichen Nationalratswahl-Kandidaten Martin, "mehr Teamgeist und die Einsicht nach jeder Trennung, dass die Schuld nicht nur bei allen anderen liegt". ****

Auf die Frage aus dem Publikum nach möglichen Koalitionen nach der bevorstehenden Nationalratswahl bezeichnete Kalina es als fixe Größe, dass es irgendeine Mehrheit - vorausgesetzt es geht sich rechnerisch aus - der ÖVP "mit einem Überbleibsel geben wird, und zwar aus dem einfachen Grund, dass Schüssel nach dem Hofer-Gedanken immer das Billigste kauft". Eine Koalition mit Martin ist für Kalina nur schwer vorstellbar, wenn sich dessen Themen "auf das Hirschen durch EU-Parlaments-Toiletten mit einer Knopflochkamera beschränken". (Schluss)sf

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