AUSSTELLUNG | visum et repertum - Eine Kooperation der Universität für angewandte Kunst Wien und der Stella Art Foundation

Wien (OTS) - Eröffnung: Samstag, 10. Juni 2006, 20:00 (Begrüßung:
Rektor
Gerald Bast, Stella Kay; Zur Ausstellung spricht:
Boris Manner)

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Ausstellungsdauer: 11. Juni - 2. Juli 2006
Skaryatinsky Pereulok 7, 121069 Moskau

Konzeption und Durchführung: Stella Kay, Gerald Bast, Alexander Rytov und Boris Manner

Die Angewandte zu Gast in Moskau

Die Universität für angewandte Kunst zeigt im Rahmen der "Wien Tage in Moskau" in den Räumen der Stella Art Gallery vom 11. Juni bis 2. Juli ausgewählte Arbeiten von Absolventinnen und Absolventen. Die Werke umfassen das gesamte Spektrum künstlerischer Tätigkeit von Ölbildern über computergenerierte Grafik, jeweils einer Klang- und Lichtskulptur bis zum digitalen Video. In den Arbeiten der 7 jungen Künstler zeigt sich nicht nur die Bandbreite des Bereiches "Bildende Kunst" an der Universität für angewandte Kunst. In ihnen reflektiert sich auch der momentane Zustand derselben. Es zeigt sich welche Fragestellungen, welche Themen im Moment unter der Haut brennen. Ein wesentliches Merkmal das alle Beteiligten verbindet ist die Frage nach den Grenzen des jeweiligen Mediums und die Mitreflexion desselben in den ausgestellten Arbeiten. Auf unterschiedliche Weise wird die Frage nach dem Bild und dem entstehen desselben gestellt. Dies reicht vom detailgetreuen Ölbild einer toten Taube von Amina Broggi, indem sich die Frage nach dem Zeitpunkt des Darstellens stellt - das abgebildete Objekt ist ja mittlerweile schon verschwunden - bis zu der Lichtskulptur von Max Frey in der dem Betrachter mit Hilfe eines rotierenden Lichtpropellers sich dauernd verändernde Bilder vorgeführt werden. Diese sind jedoch nur virtuell existent da sie nur im jeweiligen Augenblick von der Netzhaut des Betrachters hergestellt werden.

Mit so einem Kooperationsprojekt auf höchstem Niveau wird den Künstlerinnen und Künstlern ein Präsentationspodium geboten, das ihnen durch ganz andere soziale und kulturelle Wirklichkeiten neue Perspektiven in ihrer Arbeit eröffnet. Geografische Grenzen - ebenso wie inhaltliche und formale Grenzen - stellen selten ein Hindernis dar, sondern sind vielmehr Impulsgeber für künstlerische Entwicklung und Entfaltung. Diesen wesentlichen Diskurs auf internationaler Ebene durch Transferprojekte zu fördern und mit Absolventinnen und Absolventen offensiv zusammenzuarbeiten, darin sieht die Angewandte eine ihrer Hauptaufgaben.
Mit dieser Kooperation hat die Universität erstmals den Versuch unternommen, ihre Ausstellungsaktivitäten auf den russischen Raum auszudehnen, was durchaus eine Herausforderung für alle Projektbeteiligten darstellt. Ausschlaggebend ist aber, dass die Künstlerinnen und Künstler von einer lebendigen institutionellen und künstlerischen Verbindung profitieren können.

Rückfragen & Kontakt:

Universität für angewandte Kunst Wien, Stabsstelle für
Öffentlichkeitsarbeit, Mag. Anja Seipenbusch-Hufschmied
Tel.: +43-1-711 33 2160, pr@uni-ak.ac.at, www.dieangewandte.at

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