SP-Hora: Wiener Grüne sind zukunftsfeindlich!

Gemeinderat ortet Grünes Polittheater rund um die Flächenwidmung Wurstelprater

Wien (SPW) - "Mehr als ein mittlerweile erbärmlicher Versuch ein neuerliches Polittheater aufzuführen, ist hinter der heutigen Medienaktion der Grünen zum Thema Flächenwidmung Wurstelprater nicht mehr zu erkennen. Alleine die Tatsache, dass sie ihre Pseudo-Anliegen nicht einmal mehr im Prater-Bezirk Leopoldstadt vorbringen, deutet genug darauf hin", übte am Freitag Gemeinderat Karl-Heinz Hora Kritik an den Wiener Grünen und deren Inszenierungen. Bei öffentlichen Grünen Veranstaltungen zum Thema Flächenwidmung Prater seien zudem lediglich 12 Personen gekommen. Hora: "Dies ist in Anbetracht der Tatsache, dass die Einladung an alle LeopoldstädterInnen ergangen ist, eine mehr als dürftige Zahl. Zum Vergleich: Die offizielle Bürgerversammlung, die der Leopoldstädter Bezirksvorsteher Gerhard Kubik abhielt, war mit ca. 300 Personen wirklich gut besucht und dort ging es den meisten BesucherInnen um echte Information!". Horas Zusatzanmerkung: "Ablehnung gegenüber dem vorliegenden Flächenwidmungsplan kam kaum vor. Wenn, dann vor allem von Grünen BezirksrätInnen."****

Die Aussage der Grünen, dass es 800 Einsprüche gegen die Flächenwidmung gebe, sei überhaupt nicht nachvollziehbar, denn:
"GemeinderätInnen können jetzt schon Einschau in den Flächenwidmungsplan halten. Bei den Stellungnahmen fällt auf, dass die Grünen in der Leopoldstadt, aber auch fast alle Grünen BezirksrätInnen der anderen Bezirke Stellungnahmen abgaben", schließt Hora auf eine flächendeckende Aktion der Grünen PolitikerInnen mit BürgerInnen-Minderheitsbeteiligung.

Dass Interessenverbände wie Wirtschaftsverband, Praterverband und auch die Praterbetriebe selbst Stellungnahmen abgaben, begrüßt der SP-Gemeinderat: "Diese reichen von geringfügigen Änderungswünschen bis hin zur Bestätigung des vorgelegten Plans. Gerade für die Mitglieder des Gemeinderates sind derartige Stellungnahmen ganz wichtig in der weiteren Entscheidungsfindung. Es hat auch gezeigt, dass die zuständige Magistratsabteilung bereits einiges aufgenommen hat."

Grundsätzlich müsse auch angemerkt werden, dass eine Flächenwidmung nur einen Rahmen für eine zukünftige Gestaltung vorgibt. Hora: "Kein einziges Gebäude wird dadurch abtragen. Und: Die Praterunternehmer sind alle selbstständig. Diese werden weiterhin entscheiden, wie sie ihr Grundstück, ihre Attraktionen gestalten und führen werden." Auch das kritisierte Parkhaus an der Ausstellungsstraße sei ein Wunsch der Praterunternehmen. "Denn nicht nur, dass damit eine Lärmschutzmaßnahme gesetzt wird, es wird Parkplätze im Bereich der Ausstellungsstraße Kaiserwiese ersetzen. Und damit wird wiederum das neue Eingangstor zum Wurstelprater, wie auch der gesamte Prater in Zukunft autolose Zone", informierte Hora, der abschließend feststellte: "Wenn es nach den Grünen geht, würde Wien in einen Dornröschenschlaf verfallen. Wien braucht aber Zukunft und Visionen. Wien hat Zukunft und Visionen, der neue Flächenwidmungsplan für den Prater beweist es." (Schluss) ah

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