Karas: Ratspräsidentschaft hat bei Arbeitszeitrichtlinie alles versucht

Lösung wird noch einige Zeit und Arbeit benötigen

Brüssel, 2. Juni 2006 (ÖVP-PD) "Die österreichische Ratspräsidentschaft und Wirtschaftsminister Martin Bartenstein haben alles unternommen, um auch in der Frage der Arbeitszeitrichtlinie zu einem Ergebnis zu kommen. Wenn die europäischen Partner nicht mitspielen wollen, kann auch eine engagierte Präsidentschaft nichts ausrichten", sagte heute, Freitag, der ÖVP-Delegationsleiter im Europäischen Parlament, Mag. Othmar Karas, nach Scheitern der Ratsverhandlungen. ****

Eine Präsidentschaft könne keine Wunder leisten, sondern müsse als Vermittler und Dienstleister auftreten. "Wer jetzt wie manche in der SPÖ den billigen Versuch unternimmt, der Ratspräsidentschaft die Verantwortung für die Unbeweglichkeit der beiden Blöcke in der Opt-Out Frage zuschieben zu wollen, verschließt wohl aus wahlkampftaktischen Gründen seine Augen vor der europapolitischen Realität", so Karas weiter. "Die Arbeitszeitrichtlinie wird noch viel Arbeit und viel Zeit benötigen - und eine gute Portion offener Diskussion auch mit dem Europäischen Parlament. Gemeinsam werden wir aber auch in dieser Frage eine Lösung finden, wie es uns bereits bei der Dienstleistungsrichtlinie gelungen ist", sagte Karas abschließend.

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