Winterauer: Zwei von drei Post-"Volksaktien" ins Ausland

Bei Ausverkauf droht weitere "Demontage" im ländlichen Raum

Linz (OTS) - "Der Post-Börsegang hat dieser Tage wieder bestätigt, wie wichtig unser massiver Einsatz gegen den Ausverkauf heimischer Betriebe ist. Wichtiges Volksvermögen an der Post geht ans Ausland, was erneut zu einer Demontage der Infrastruktur im ländlichen Raum führen wird", stellt SPÖ-Landesgeschäftsführer Reinhard Winterauer fest.

Die Post ist ein Musterbeispiel für den Ausverkaufs- und Arbeitsplatzvernichtungskurs der ÖVP. "Was großspurig als Volksaktie propagiert worden ist, ist jetzt bereits zu zwei Drittel an ausländische Hedgefonds und Spekulanten gegangen", so Winterauer. Der Ausverkauf führt auch zwangsläufig zu einer weiteren Demontage der Infrastruktur im ländlichen Raum.
Wie gut - besser gesagt schlecht - die Staatsbeteiligungen beim Finanzminister aufgehoben sind, hat Grasser selbst untermauert. So hat er sich dieser Tage erneut entschieden gegen eine Absicherung der 51 % Staatsmehrheit bei der Post in der Verfassung ausgesprochen.

Wenn Schüssel auch nach der Nationalratswahl 2006 an der Regierung bleibt, dann droht nicht nur ein erneuter Versuch der ÖVP, das öffentliche Eigentum an der heimischen Wasserkraft zu verkaufen. Bei der Nationalratswahl im Herbst wird auch generell über den weiteren Ausverkauf Österreichs abgestimmt", erklärt Winterauer.

Rückfragen & Kontakt:

SPÖ Oberösterreich
Medienservice
Gerald Höchtler
Tel.: (0732) 772611-22
gerald.hoechtler@spoe.at

OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS | DS40003