Van der Bellen: Dringlicher Klärungsbedarf der ORF-Führung zu Manipulationsvorwürfen gegen ORF-Mück

Grüne: Spitze eines Eisberges? - Unabhängigkeit und Objektivität der ORF-Berichterstattung in Gefahr

Wien (OTS) - "Die ORF-Führung hat dringenden Klärungsbedarf zu jenen Manipulationsvorwürfen, die erstmals von führenden ORF-Redakteuren gegenüber ORF-Chefredakteur Werner Mück erhoben werden", so der Bundessprecher der Grünen, Alexander Van der Bellen, mit Verweis auf die aktuelle Profil-Ausgabe vom 2. Juni 2006. "Sollten die Vorwürfe in der Causa Eurofighter stimmen, wäre dies ein klarer Verstoß gegen die Bestimmungen des Redaktionsstatuts. Damit wäre die Objektivität und Unabhängigkeit der ORF-Berichterstattung in höchstem Maß bedroht. Aufgrund der Medienberichte der letzten Tage stellt sich unvermeidlich die Frage, ob es sich bei der Eurofighter-Causa nur um die Spitze eines Eisberges handelt", spielt Van der Bellen auch auf die Profil-Ausgabe vom 29. Mai 2006 an, in der weitere Vorwürfe gegen Mück erhoben wurden.

Unter anderem wurde darin ein ORF-Mitarbeiter mit der Aussage zitiert, Mück hab ihm gesagt, "Ich kann Sie jederzeit (beruflich) umbringen". Van der Bellen: "Umso plausibler und dringlicher erscheint mir die Forderung von StiftungsrätInnen des ORF, die eine lückenlose Untersuchung und Aufklärung dieser möglichen Missstände von der ORF-Geschäftsführung verlangen und zu Recht erwarten", so Van der Bellen.

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