AMS: Mai brachte Rekordzugang an freien Stellen

Zahl der im Lauf des Monats beim AMS zur Besetzung gemeldeten Jobs stieg um 31 % auf insgesamt 31.100 - Alle Bundesländer und fast alle Branchen profitierten vom Zuwachs

Wien (OTS) - Die Aufbruchsstimmung in Österreichs Wirtschaft zeigt sich immer deutlicher an der steigenden Arbeitskräftenachfrage der Unternehmen. Nach dem bereits in den vergangenen Monaten erfolgten Anstieg der Arbeitskräftenachfrage brachte der Mai einen Rekordzugang an offenen Stellen: Die Zahl der beim AMS zu Besetzung gemeldeten Jobs stieg gegenüber Mai des Vorjahres um 31 Prozent auf insgesamt rund 31.100. Bei den Lehrstellen gab es sogar einen Zuwachs um 52 Prozent auf 3.600 zur Besetzung gemeldete Lehrstellen. "Die Marketingmaßnahmen des Arbeitsmarktservice und der Ausbau des Key Account Management zeigen nachhaltige Erfolge", freut sich Herbert Böhm, Vorstand des Arbeitsmarktservice über das Rekordergebnis bei der Stellenakquisition.

Die kräftige Arbeitskräftenachfrage von Österreichs Unternehmen betraf fast alle Branchen und alle Bundesländer. Der größte Stellenzuwachs kam von den unternehmensbezogenen Dienstleistungen. Dort wurden im Mai beim AMS insgesamt 9.100 Jobs zu Besetzung gemeldet (um 54 % oder 3.200 Stellen mehr als im Mai 2005). Mit insgesamt 6.600 zur Besetzung gemeldeten Stellen verzeichnete auch der Tourismus eine kräftige Nachfrage nach Arbeitskräften (plus 24 % oder 1.300), ebenso wie der Handel mit rund 4.200 freien Arbeitsplätzen (plus 18 % oder rund 700 Jobs). Kräftige Stellenzugänge gab es auch in der Sachgütererzeugung (plus 31 % auf 3.200 Stellenzugänge), im Bauwesen (plus 22 % auf 2.200) und bei den sonstigen Dienstleistungen (plus 18 % auf 1.300).

Vom Rekordzugang an offenen Stellen profitierten alle Bundesländer. Den relativ stärksten Stellenzugang verzeichneten Vorarlberg (plus 52 %), Kärnten (plus 48 %), Tirol (plus 37 %), Oberösterreich (plus 34,7%), Niederösterreich (plus 34,4 %) und die Steiermark (plus 31,4 %). Auch im Burgenland (plus 28,7 %), Salzburg (plus 26,1 %) und Wien (plus 10,8 %) gab es einen deutlichen Zuwachs gegenüber Mai des Vorjahres. "Durch die steigende Arbeitskräftenachfrage werden bei den Neuaufnahmen künftig auch am Arbeitsmarkt benachteiligte Personengruppen zum Zug kommen. Typischerweise favorisierten Unternehmen Mitarbeiter zwischen 25 und 35 Jahren. Wenn die Nachfrage steigt, haben auch Ältere oder WiedereinsteigerInnen wieder größere Chancen rasch einen Arbeitsplatz zu finden", betonte Böhm abschließend.

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