Transporteure strikt gegen Ausweitung der Ferienreise-Verordnung

Glisic: "Zusätzliche Strecken kommen nicht in Frage"

Wien (PWK369) - "Zusätzliche Strecken im Fahrverbotskalender
kommen für uns nicht in Frage", erklärt der Obmann des Fachverbandes Güterbeförderung in der WKÖ, Ing. Nikolaus Glisc. Der Fachverband fordert vielmehr seit Jahren ein Überdenken des Fahrverbotskalenders. Speziell die in vielen Bundesländern eingeführten Mautausweichverordnungen stehen, so Glisic, nicht im Einklang mit dem Fahrverbotskatalog. Ausdehnungen und Ausweitungen, wie kürzlich vom ÖAMTC für die A8 und die A9 gefordert dienen nicht der Sache und sind nur plakative Stimmungsmache.

Angesichts der neuen Sperre der B50 fordert der Fachverband die Herausnahme der A4 aus dem Fahrverbotskalender. Bisher war es für die Lenker die nachhause fahren wollten möglich anstelle der gesperrten A4 die B50 zu benützen. Diese Möglichkeit hat man ihnen durch das Fahrverbot genommen.

"Eines müssen wir ganz klar zum Ausdruck bringen: Transporte für die heimische Wirtschaft müssen aus unserer Sicht gegenüber Urlaubern, die Österreich durchqueren wollen, absoluten Vorrang haben", stellt Glisic klar.

Der Fachverband ist zu Erarbeitung von Sachlösungen jederzeit gesprächsbereit, eine plakative Anti-Lkw-Propaganda lehnen wir allerdings ab, erklärt Glisic abschließend. (hp)

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