Moser: "Auch Post zu billig verkauft"

Wien (SK) - Bereits zwei Tage nach dem von Regierungsmitgliedern bejubelten Börsegang der Post zeigt sich, dass auch die Aktien der Post AG deutlich zu billig verkauft worden sind. SPÖ-Wirtschaftssprecher Johann Moser: "In nur zwei Tagen sind Anleger und Spekulanten um 94 Millionen Euro oder 1,293 Milliarden Schilling reicher geworden und die Summe aller Österreicher um diesen Betrag ärmer. Die Gewinne für ausländische Spekulanten und Hedge Fonds betragen schon jetzt 62,5 Millionen Euro. Wie können sich ein Finanzminister Grasser und seine hoch bezahlten ÖIAG-Handlanger freuen, wenn binnen zwei Tagen 94 Millionen Euro Volksvermögen in den Sand gesetzt werden?" ****

Beim Verschleudern der Post zeigt sich für Moser einmal mehr das Ziel der ÖVP-dominierten Regierung: "Der Verkaufskanzler Schüssel privatisiert die Gewinne und die Masse der Österreicher hat die Nachteile, weil die Arbeitslosigkeit steigt, die Mehrheit der Menschen in Österreich sich immer weniger leisten können und die Versorgung mit Post-Leistungen im ländlichen Raum schlechter wird."

Das Verschleudern von österreichischen Flaggschiffen wie Austria Tabak oder VA Tech durch die Regierung Schüssel hat bisher mehr als 8,3 Milliarden Euro an Volksvermögen gekostet. Dadurch sind jede Österreicherin und jeder Österreicher um mehr als 1.000 Euro ärmer geworden. "Wir Sozialdemokraten treten gegen das Verschleudern von Volksvermögen ins Ausland auf und wollen bei Infrastrukturbetrieben ein Staatsmehrheit per Verfassungsgesetz absichern, weil öffentliche Interessen im Vordergrund zu stehen haben", so Moser abschließend. (Schluss) ps

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