Fuhrmann: 100 neue Jobs, alle 24 Stunden.

Junge ÖVP präsentiert neue Kampagne zu Jugendbeschäftigung

Wien, 2. Juni 2006 (ÖVP-PK) JVP-Bundesobfrau Abg.z.NR Silvia Fuhrmann präsentierte heute, Freitag, die neue Kampagne der Jungen ÖVP zum Thema Jugendbeschäftigung: "Mit unserer Kampagne zeigen wir die Möglichkeiten für junge Menschen auf und präsentieren unsere Vorschläge für mehr Jugendbeschäftigung." Laut Hauptverband der Sozialversicherungsträger sind in Österreich im letzten Jahr 35.843 neue Jobs geschaffen worden. Das heißt, dass pro Tag fast 100 neue Jobs entstanden sind. "Das zeigt uns deutlich, dass die Maßnahmen der Bundesregierung - wie das Programm Jobs für You(th), die Lehrlingsprämie, der Blum-Bonus oder die Lehrstellenoffensive im öffentlichen Dienst - gegriffen haben", freut sich Fuhrmann über die neuen Chancen für junge Menschen. ****

Die aktuellen Zahlen sprechen für den Erfolg der Initiativen:
Die Jugendarbeitslosigkeit hat im Mai 2006 um -8,1% (-2.913 auf 32.910) gegenüber dem Vergleichsmonat des Vorjahres abgenommen. Die Jugendarbeitslosenquote (15 bis 24 Jahre) nach EUROSTAT liegt mit 9,6% (April 2006) nach wie vor deutlich unter dem europäischen Durchschnitt (EU-25) von 18,3% (März 2006). "Dennoch legen wir unseren Fokus auf all jene Jugendlichen, die bis jetzt noch keinen Lehr- oder Arbeitsplatz gefunden haben" so Fuhrmann und präsentiert die Forderungen der Jungen ÖVP für mehr Jugendbeschäftigung:

- Verlängerung des "Blum-Bonus": Wir fordern, dass der "Blum-Bonus", der im August 2006 ausläuft, verlängert wird und auch im kommenden Jahr tausende neue Lehrstellen geschaffen werden können.

- Modularisierung der Lehre: Wir wollen die duale Ausbildung beibehalten aber flexibilisieren. Die Bundesregierung hat mit dem bereits beschlossenen Konzept der Modularisierung der Lehre die Grundlage für eine weitere Flexibilisierung und Hebung der Attraktivität der Lehre geschaffen. Jetzt gilt es, dieses Konzept auch umzusetzen.

- Verpflichtende Berufsorientierung: Eine gute Berufsorientierung ist der Einstieg in eine erfolgreiche Berufslaufbahn. Wir fordern daher eine verpflichtende Ausbildungs-und Berufsberatung in der 7. Schulstufe.

- Moderne Lehrlingsschutzbestimmungen: Veraltete und unflexible Lehrlingsschutzbestimmungen sind für viele Unternehmen ein Hindernis Lehrlinge aufzunehmen. Wir fordern, dass die
Sozialpartner die Lehrlingsschutzbestimmungen kritisch
hinterfragen. Denn allzu gut gemeinte Bestimmungen, wonach eine berufsnahe Lehrausbildung aber erheblich erschwert wird, verkehren sich ins Gegenteil. So viel Freiheit wie möglich aber so viel Schutz wie nötig, soll dabei das Motto sein.

Rückfragen & Kontakt:

Junge ÖVP, Bernadett Thaler, Tel.: (01) 40126-
616, http://www.junge.oevp.at

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