VP-Anger-Koch: Die Traumwelt der Wiener SPÖ

Mediale Zahlenspielerei ändert nichts an Realität

Wien (VP-Klub) - "Die Wiener SPÖ lebt in ihrer Traumwelt und nicht in der für Frauen realen und schwierigen Wiener Welt", reagiert ÖVP Wien LAbg. Ines Anger-Koch auf die Aussendung der Frauensekretärin der Wiener SPÖ, die weder die höchsten Kindergartenkosten Österreichs wahrhaben will, noch die Tatsache, dass in den Wiener Pflichtschulen Nachmittagsbetreuungen fehlen und österreichweit die Frauen in Wien von der Armut am meisten gefährdet sind.

"Und wenn die Wiener SPÖ die Erhöhung der Sozialhilfe stolz in die Auslage stellt, so soll sie auch hier auf die Realität nicht vergessen. Für eine Einzelperson bedeutet die durchschnittlich Erhöhung der Sozialhilfe um 5,2 % lediglich knapp 15 Euro monatlich mehr, für ein Kind stolze 3,50 Euro. Wenn es sich um so geringe Summen handelt, machen sich Prozentangaben immer besser als absolute Beträge", meint Anger-Koch zur medialen Zahlenspielerei der Wiener SPÖ.

Wenn die Rahmenbedingungen des Bundes nicht umgesetzt werden, hilft auch kein Schönreden und es bringt den Frauen in Wien gar nichts. "Übernehmen sie endlich ihre Verantwortung und bauen sie die Nachmittagsbetreuung in den Pflichtschulen aus, reduzieren sie die Kindergartenkosten und vereinfachen sie so die Vereinbarkeit von Beruf und Familie!", fordert die VP-Gemeinderätin. So setzt etwa der Bund die Nachmittagsbetreuung in den Bundesschulen um, - jetzt ist die SP-Stadtregierung bei ihren Pflichtschulen in Wien am Zug.

Immer wieder wird seitens der SPÖ auch auf die Staffelung der Kindergartenkosten hingewiesen, ärgert sich Anger-Koch. Dass dabei aber schon die Mittelschicht durch den Rost fällt, wird geflissentlich verschwiegen. Niederösterreich zeigt, wie es auch anders möglich ist.

Auch wenn die Wiener SPÖ der Bevölkerung gebetsmühlenartig eine ’Wiener Traumwelt’ vorgaukeln will, die Realität ist eine andere. So ist beispielsweise in Wien die Kindergartenstunde um 54,5% teurer als in Vorarlberg. "Sie sollten sich an die Realität halten und endlich aus ihren Träumen aufwachen", schließt Anger-Koch in Richtung der SPÖ-Frauensekretärin.

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