Mainoni: Österreichischer Technologietransfer ist erfolgreich

Österreichische Unternehmen bekommen wichtige internationale Aufträge - Elite-Uni als große Chance für akademischen Technologietransfer

Wien (BMVIT/MS) - "Österreichische Unternehmen sind durch ihre
hohe Spezialisierung international sehr gefragt und bekommen immer mehr Aufträge - ein Beweis für die Qualität Österreichs als Technologiestandort", so Forschungsstaatssekretär Mag. Eduard Mainoni am Freitag in Wien. Das BMVIT hat zur Koordinierung des Technologietransfers auf Unternehmerebene eine eigene Stabstelle eingerichtet, die Kontakte zu wichtigen Partnern knüpft. "Die Exportindustrie gehört zu den Bereichen mit einem überproportionalen Wirtschaftswachstum und es ist daher im Interesse der österreichischen Wirtschaft den Technologietransfer noch weiter zu forcieren", sagt der BZÖ-Staatssekretär.

Das BMVIT vermittelt vor allem in den Bereichen Verkehr, Innovation und Technologie mit geografischem Schwerpunkt in Osteuropa und Asien. Vor etwa einem Monat bekamen die beiden österreichischen Unternehmen VA TECH Hydro und PORR Technobau einen Auftrag der bulgarischen Elektrizitätsgesellschaft. "Dieser Auftrag hat einen Gesamtwert von 66 Millionen Euro", sagt Mainoni und betont, dass die Wertschöpfung in Österreich bleibt. Darüber hinaus konnte das Eisenbahnkooperationsabkommen mit Thailand wiederbelebt und ein Gesundheitstechnologieabkommen mit Algerien initiiert werden. "Die Philippinen kaufen alte U-Bahn-Garnituren und Rumänien wird das österreichische 'River Information System' implementieren. Diese Liste der Erfolge durch Aufträge für die österreichische Wirtschaft ließe sich beliebig fortsetzen", betont Mainoni.

Aufholbedarf sieht der Staatssekretär aber im akademischen Sektor. "Zwar gibt es seit einigen Jahren die Bemühungen den Technologietransfer akademischer Forschungsergebnisse zu intensivieren, diese Bemühungen reichen aber noch nicht aus", resümiert Mainoni und fordert einen raschen Start der geplanten 'Elite-Uni' in Klosterneuburg: "Diese Spitzenforschungseinrichtung hat die Möglichkeit selbstständig zu agieren und auch in der Vermarktung von neuen Technologien aktiv zu werden und davon zu profitieren", betont Mainoni. Das israelische Weizmann-Institut sei das Vorbild für Österreichs neues Exzellenz-Zentrum. (Schluss)

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