Prokop: Verstärkte Verkehrsüberwachung am Pfingstwochenende

7000 Exekutivbeamte täglich im Einsatz

Wien (OTS) - Die Österreichische Bundespolizei wird sich in der Zeit von Freitag, den 2. Juni bis einschließlich Dienstag, den 6. Juni 2006 verstärkt der Überwachung des Straßenverkehrs widmen. Bundesministerin Liese Prokop kündigte dazu rigorose Kontrollen und konsequentes Vorgehen gegenüber Rasern und Dränglern, Alkohol- und Drogenlenkern an.

Den täglich rund 7.000 im Einsatz befindlichen Exekutivbeamten stehen hiefür insgesamt etwa 2.500 Blaulicht-Einsatzfahrzeuge, 500 Motorräder und knapp 200 Zivilstreifenfahrzeuge sowie mehr als 3.500 Verkehrsüberwachungsgeräte (davon 1.316 Lasergeräte, 457 stationäre Radarkabinen, 1.686 Alkomaten, 200 Alko-Vortestgeräte, 11 Abstandsmess-Systeme, etc.) zur Verfügung.

Im vergangenen Jahr sind am Pfingstwochenende von Freitag bis Montag bei 9 tödlichen Unfällen 9 Verkehrsteilnehmer ums Leben gekommen. Im Jahr 2004 wurden 16 und im Jahr 2003 6 Menschen tödlich verletzt. 1996 wurde mit nur 5 Verkehrstoten das günstigste Ergebnis seit Einführung der Statistik im Bundesministerium für Inneres (1967) verzeichnet. Zum Vergleich dazu mussten in den bisher schlimmsten Jahren 45 Tote (1979) und 44 Tote (1984) am Pfingstwochenende beklagt werden.

Im Zuge der Pfingstferien ist in den Ballungszentren (bei Hin- und Rückreise), auf den Hauptverkehrsrouten (Reiseverkehr, Kurzurlaube an der Adria), an den Grenzübergängen und auf den wichtigsten Ausflugsstrecken mit erhöhten Verkehrsaufkommen zu rechnen bzw. wird es zu Überlastungen kommen.

Neben zahlreichen Großbaustellen auf den Autobahnen (z.B. A 2 Südautobahn im Packabschnitt und A 10 Tauernautobahn bei Gmünd/Kärnten) werden die Beschränkungen im Schwerverkehr (Fahrverbot über 7,5 t) am Freitag, den 2.6.2006 in Tirol auf der A 12 Inntalautobahn und A 13 Brennerautobahn zu erheblichen Staubildungen führen. Weitere Staupunkte sind die Transitrouten in Westösterreich, wie die A 14 Rheintalautobahn, die Fernpassstrecke B 179 bzw. bei den neuralgischen Tunnel- und Mautbereichen (Blockabfertigungen) sowie auf der Tauern- und Pyhrnroute gegeben.

Innenministerin Liese Prokop appelliert vor allem an die Eigenverantwortung der Verkehrsteilnehmer: "Fahren sie mit angepasstem Tempo und halten sie Abstand, gehen sie kein Risiko ein, seien sie partnerschaftlich und rücksichtsvoll im Straßenverkehr. Damit leisten sie jenen Beitrag zur Sicherheit im Verkehr, den sie zu Recht auch von anderen fordern."

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