Bildung: Kaiser: Gehrer ist mit ihrer (Nicht-)Bildungspolitik durchgefallen

Elternumfrage brachte "Nicht genügend" für Schüssels und Gehrers Bildungspolitik - Kaiser stellt sich hinter Eltern

Klagenfurt (SP-KTN) - Der Klubobmann des Sozialdemokratischen Landtagsklubs in Kärnten, Peter Kaiser, stellte sich am Freitag klar hinter die Forderungen der Eltern nach mehr Bildungsqualiät und mahnte von der zuständigen Ministerin Elisabeth Gehrer (V) einen Kurswechsel ein. Nachdem viele Eltern anlässlich der (Nicht-) Bildungspolitik der Bundesregierung Alarm geschlagen haben und in einer Umfrage unter 1300 ElternvertreterInnen Bundeskanzler Schüssel (V) und Ministerin Elisabeth Gehrer ein glattes "Nicht genügend" für deren Kurs im Schulbereich erteilt haben, sei akuter Handlungsbedarf gegeben, so Kaiser.

"Es gibt viel zu große Klassen, viel zu wenig individuelle Förderung durch Stundenkürzungen und seit dem Jahr 2000 wurden bei den Pflichtschulen 220 Millionen (!) Euro an Mitteln gekürzt", zeigte Kaiser auf. "Unterm Strich bedeutet das ein Minus von 100.000 Wochenstunden Unterricht und eine spürbare Reduktion der Bildungsqualität, die nicht mehr länger hinzunehmen ist", sagt Kaiser.

Auch die wenigen Maßnahmen Gehrers sieht der SPÖ-Klubobmann ebenso wie die Elternvertreter kritisch: Das "Sprachticket" für Schulanfänger mit sprachlichen Problemen sei unzureichend. "Auch in Sachen Nachmittagsbetreuung, einer für viele Eltern existenziellen Frage, schlägt die Bundesregierung den völlig falschen Kurs ein und lässt die Eltern buchstäblich im Regen stehen", sagt Kaiser und verweist auf die bildungspolitischen Forderungen der Kärntner SPÖ.

"Ich appelliere an dieser Stelle neuerlich an Bildungsministerin Gehrer, sich die Forderungen der SPÖ-Kärnten von der Kostenübernahme des Bundes für Nachmittagsbetreuung bis hin zur Absenkung der Klassenschülerhöchstzahlen genau anzusehen und sich diesen sinnvollen Forderungen nicht weiter zu widersetzen", so der SP-Klubobmann abschließend.

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