Krotsch: "Frau Rauch-Kallat, wo bleibt die Unterstützung für Frauen im Beruf?"

Frauenministerin muss sich endlich für berufstätige Frauen einsetzen!

Wien (SPW) - "Das soziale Netz zur Vereinbarkeit von Familie und Beruf ist in Wien österreichweit am besten! In Wien wird die Armutsgefährdung sehr ernst genommen und alles dafür unternommen, diesem Umstand entgegenzuwirken. So wurde mit 1. April 2006 die Sozialhilfe um durchschnittlich 5,2 Prozent erhöht. Das ist die stärkste Erhöhung der Sozialhilfe in ganz Österreich. Dabei ist unter anderem die diskriminierende Unterscheidung zwischen Haupt- und Mitunterstützten gestrichen worden. Statt der Familienrichtsätze erhält jeder Erwachsene gleich viel, was vor allem Frauen zu Gute kommt und unterstützt", stellte SPÖ Wien-Frauensekretärin Nicole Krotsch am Freitag gegenüber dem Pressedienst der SPÖ Wien fest.****

"Die Bundesregierung scheitert daran, ein soziales Netz für alle Frauen in Österreich aufzubauen. Die steigenden Zahlen der Sozialhilfe-Empfängerinnen und -Empfänger hat die Bundesregierung zu verantworten! Schüssels Arbeitslosenpolitik, sowie Kürzungen und Belastungen des Bundes im Sozialbereich, wie beispielsweise das Arbeitslosengeld oder die Notstandshilfe sind dafür verantwortlich", so Krotsch. Die Rahmenbedingungen seien selbst für jene Menschen, die einen Arbeitsplatz haben, dank der Bundesregierung dermaßen schlecht, dass alleine in Wien die Zahl der Sozialhilfebezieher von rund 41.700 Personen im Jahr 2000 auf 78.000 im Vorjahr gestiegen sei. "Die Argumentationslinie der Wiener ÖVP zur Frauenpolitik ist demnach in keiner Weise nachvollziehbar! Scheinbar erkennen sie langsam das Versagen der eigenen Frauenministerin in der Bundesregierung. Statt Wiens Frauenpolitik ständig schlecht zu reden, sollten sie ihre Kritik an ihre Parteifreundin, Frauenministerin Rauch-Kallat richten und sich Wien als Vorbild nehmen, um in ganz Österreich beste Voraussetzungen für Frauen im Beruf zu schaffen", betonte Krotsch.

Trotz aller Einsparungen der Bundesregierung im Sozialbereich könne Wien die besten Voraussetzungen für Frauen vorweisen. Wien investiere 315 Millionen Euro jährlich in die Kinderbetreuung, für 97 Prozent der Kinder zwischen drei und sechs Jahren steht in Wien ein Kindergartenplatz zur Verfügung, und drei Viertel aller Krippenplätze Österreichs befinden sich in der Bundeshauptstadt. "Die Stadt Wien garantiert das beste Kinderbetreuungsangebot in ganz Österreich und ermöglicht somit die Vereinbarkeit von Familie und Beruf", betonte Krotsch.

Auch bei den Kindergartenkosten sei Wien vorbildlich. Krotsch verwies hierbei auf die soziale Staffelung: "Die Stadt Wien steht für sozial gerechte Politik und bietet Eltern eine soziale Staffelung nach Einkommen an, sodass ein Drittel der Eltern nichts bezahlen muss und ein weiteres Drittel einen ermäßigten Betrag." Im direkten Vergleich sei die Kinderbetreuung in Wien deutlich billiger als etwa in den beiden ÖVP-regierten Bundesländern Vorarlberg und Tirol. "Vor allem Frauenministerin Rauch-Kallat muss dafür Sorge tragen, dass Frauen nicht in die Armutsfalle tappen und soll endlich die gleichen optimalen Bedingungen für alle Frauen in ganz Österreich schaffen um ein Leben mit Kindern und beruflichen Erfolg zu ermöglichen!", stellte Krotsch abschließend fest. (Schluss) nk

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