GPA-Proyer fordert kollektivvertraglich verankerte Maßnahmen zur Weiterbildung

Jobmotor Forschung Konferenz in Linz

Wien (GPA/ÖGB) - "Aus- und Weiterbildung ist auch Thema für kleine und mittlere Unternehmen. Forschung und Entwicklung hilft, am Markt konkurrenzfähig zu bleiben. Das setzt Möglichkeiten und Zeit für Weiterbildung voraus. In mehreren Kollektivverträgen hat die GPA bereits erfolgreich Maßnahmen zur Bildungsfreistellung verankert. Der Bedarf von Seiten der ArbeitnehmerInnen wächst. Angesichts der Rückzahlungsverpflichtung von Weiterbildungskosten wird die GPA für Besserstellungen in Kollektivverträgen eintreten. Es kann nicht sein, dass sich ArbeitnehmerInnen zum Wohl des Unternehmens weiterbilden und die Kosten dafür bis zu acht Jahre rückgefordert werden", erklärt der stellvertretende Bundesgeschäftsführer der Gewerkschaft der Privatangestellten (GPA), Karl Proyer, anlässlich der am Dienstag, 30. Mai 2006, in der Fachhochschule Linz stattgefundenen Konferenz 'Jobmotor Forschung'.++++

'Jobmotor Forschung' ist eine Konferenzreihe, zu der die Gewerkschaft der Privatangestellten BetriebsrätInnen aus kleinen und mittleren Unternehmen sowie Fach- und Führungskräfte aus Salzburg und Oberösterreich nach Linz geladen hat. Am Programm stand eine Auseinandersetzung mit Österreichs Forschungspolitik und Forschung als Arbeitsplatzbeschaffer. Proyers kritischen Anmerkungen stellten sich Mag.a Simone Mesner, stellvertretende Geschäftsführerin des Rats für Forschung und Technologieentwicklung (RFT), und Ing. Harald Posch, Leiter der Agentur Luft- und Raumfahrt der Österreichischen Forschungsförderungsgesellschaft (FFG).

Dass Forschungsförderung in kleinen Unternehmen Arbeitplätze schafft, demonstrierten DI Michael Windhager, Abteilungsleiter für Forschung und Entwicklung der Salzburger Firma Eisenwerke Sulzau Werfen, und der Betriebsrat des Unternehmens DI Josef Schnöll. Die Entwicklung neuer Walzentypen konnte die Anzahl der MitarbeiterInnen seit 2002 um 6 Prozent erhöhen. Der Grundstock zu einer Auseinandersetzung mit Forschung und Forschungsförderung wurde schon in den 70-er Jahren gelegt. "Was als Einmann-Projekt begann, trägt dreißig Jahre später wesentlich zum Unternehmenserfolg bei", so Windhager.

'Jobmotor Forschung' ist ein gemeinsames Projekt von ÖGB, GPA und innovatives-österreich.at.

Die nächsten Konferenztermine:
12. Juni 2006, Graz
28. Juni, Wien

ÖGB, 31. Mai
2006 Nr. 392

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