Amon: Elternvertreter bestätigen Kurs der Bundesregierung

Schwerpunktsetzung von Bildungsministerin Elisabeth Gehrer bei frührer Sprachförderung war richtig

Wien, 31. Mai 2006 (ÖVP-PK) - Die heutigen Aussagen der Elternvertreter unterstrichen, dass die von der Bundesregierung initiierten Maßnahmen im Schulbereich in die richtige Richtung gingen. "Aber im Schulbereich ist es eben nicht so, dass ein Beistrich im Gesetz geändert wird, und am nächsten Tag ist der Schulalltag verändert. Hier kommt es sehr stark auf die gute Zusammenarbeit der Schulpartner Eltern, Lehrer und Schüler vor Ort an", sagte heute, Mittwoch, ÖVP-Bildungssprecher Abg.z.NR Werner Amon. "Daher danke ich den vielen Elternvertreterinnen und Elternvertretern, die sich an der Umfrage ihres Dachverbandes beteiligt haben, für die wichtigen Mitteilungen, die uns zeigen, wo noch Informationsdefizite bestehen", so Amon. ****

Wesentlich für die Eltern, aber auch ein Schwerpunkt der Regierungsarbeit sei die frühe Sprachförderung. "Hier ist in den vergangenen Jahren einiges geschehen", so der ÖVP-Bildungssprecher. Mit dem Sprachticket habe man den Gemeinden, in deren alleiniger Kompetenz der Kindergarten liege, einen Anreiz gegeben, qualitativ hochwertige Förderprogramme anzubieten. Ergänzt würde dieses Sprachticket durch eine frühere Schuleinschreibung, verbunden mit einer Sprachstandsfeststellung, sowie daran anschließenden "Sprachförderkursen in den Volksschulen, die vor allem für quer einsteigende Schülerinnen und Schüler gedacht sind, genau wie dies Dachverbands-Vorsitzender Kurt Nekula heute gefordert hat", führte Amon aus.

Nach der Erprobung dieser Maßnahmen, auf die sich die Schulen, sprich die Lehrerinnen und Lehrer ebenso wie die Schülerinnen und Schüler sowie die Eltern erst einstellen müssten, sei zu evaluieren, welche weiteren Maßnahmen folgen müssten.

Verwundert zeigte sich Amon über die Uninformiertheit von SPÖ-Bildungssprecher Erwin Niederwieser über die Einbeziehung der Schulpartner. "Es dürfte Abg. Niederwieser entgangen sein, dass etwa im Elternbereich regelmäßige gemeinsame Sitzungen des Elternbeirates mit dem Bildungsministerium stattfinden, "ebenso wie das auch bei der Bundesschülervertretung der Fall ist", so Amon. Zusätzlich gebe es das Gremium des Schulpartnerschaftsgipfel, der etwa bereits umgesetzte Vorschläge wie die Neuordnung der notwendigen Stimmenquoren im Schulgemeinschaftsausschuss für die Verhaltensvereinbarungen oder auch die Abschaffung der Schulnachricht in den Maturaklassen vorgeschlagen habe. "Auch das derzeit im Laufen befindliche Projekt 'Faire Schule’ entstammt einer Idee der Schulpartner", erläuterte der ÖVP-Bildungssprecher abschließend.

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