Brosz: Pflichtschulen brauchen mehr Ressourcen für Sprachförderung

Verantwortung darf nicht auf die Eltern abgeschoben werden

Wien (OTS) - "Vollkommen zu Recht fordern die Pflichtschulelternvereine den Ausbau der Sprachförderung an den Schulen", erklärt Dieter Brosz, Bildungssprecher der Grünen anlässlich der Präsentation von deren aktuellen Untersuchung. Um mehr Sprachförderung an den Pflichtschulen zu ermöglichen darf die Zahl der PflichtschullehrerInnen trotz rückgehender SchülerInnenzahhlen solange nicht gekürzt werden, bis 10% der LehrerInnen im Förderbereich arbeiten. "Das sichert 7.000 zusätzliche Lehrstellen für die Sprachförderung in den nächsten acht Jahren", so Brosz.

"Durch die zusätzlichen FörderlehrerInnen erhalten alle Kinder und Jugendliche ausreichende Unterstützung an den Schulen. Private Nachhilfe wird dadurch überflüssig, alle SchülerInnen haben die gleichen Chancen", so Brosz weiter.

Brosz fordert außerdem eine maximale KlassenschülerInnenzahl von 25 in den Pflichtschulen, die im Schulunterrichtsgesetz festgelegt wird. "Die sinkenden SchülerInnenzahlen bieten genügend Raum für kleinere Klassen und dort kann besser auf die SchülerInnen eingegangen werden. "Kinder brauchen Unterstützung an den Schulen, die Verantwortung darf nicht auf die Eltern abgeschoben werden", fordert Brosz.

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