AK-Umbau abgeschlossen: Mehr Kundennähe durch neues Service-Center

Bezirksstelle Feldkirchen wird verkauft - AK bleibt Mieterin

Klagenfurt (OTS) - Nach nur knapp einjähriger Bauzeit und Gesamtkosten in der Höhe von 3,9 Millionen Euro haben Arbeiterkammer Kärnten und Gewerkschaft ein Großprojekt abgeschlossen: die Errichtung eines Service-Centers in der AK sowie den Neubau eines BildungsForums im ÖGB. Die Räumlichkeiten werden morgen mit einem Festakt offiziell eröffnet.

"Mit diesem großflächigen Umbau in Klagenfurt hat die Arbeiterkammer einen wesentlichen Schritt zu einer noch mitgliederfreundlicheren Interessenvertretung gesetzt. Wir präsentieren uns heute - 60 Jahre nach der Wiederrichtung in der Zweiten Republik - transparent, offen und kundennäher denn je", sagt AK-Präsident Günther Goach.

Insgesamt 1.100 Quadratmeter bestehende Fläche im AK-Gebäude wurde innerhalb eines Jahres generalsaniert. Im Erdgeschoss sind 200 Quadratmeter zusätzliche Fläche geschaffen worden, einerseits Platz für neue Serviceeinheiten schafft, gleichzeitig aber auch den Eindruck von räumlicher Offenheit und Transparenz vermittelt.

Herzstück im neugestalteten Eingangsbereich - dem Service-Center -ist ein professioneller Empfang, der Besuchern sofort die gewünschten Basisinformationen bietet. Im Service-Center der AK stehen außerdem drei moderne Beratungsbüros zur Verfügung, wo Kunden auf alle Fragen des Arbeits- und Sozialrechtes sowie des Konsumentenschutzes rasche Erstauskünfte erhalten. Diese Erstberatung verkürzt die Wartezeiten und erspart lange Wege im Haus.

Umgebaut wurde auch die Bibliothek der Arbeiterkammer. Sie ist flächenmäßig um 100 Quadratmeter vergrößert und durch eine breite Fensterfront zum Bahnhofplatz geöffnet worden. Erstmals steht eine eigene Kinder- und Jugendbibliothek zur Verfügung. Die Öffnungszeiten wurden ausgeweitet.

Im ÖGB-Haus in Klagenfurt ist ebenfalls in nur einjähriger Bauzeit der traditionsreiche, aber baufällige Veranstaltungssaal zur Gänze abgetragen worden. An seiner Stelle wurde ein modernes Veranstaltungs- und Seminarzentrum, das BildungsForum (BiFo) errichtet, das auch die Volkshochschule beherbergt.

Die Gesamtkosten für die umfangreichen Umbau- und Sanierungsarbeiten betragen 3,9 Millionen Euro. Davon entfallen 2,3 Millionen auf die Maßnahmen im AK-Gebäude und 1,6 Millionen auf das ÖGB-Haus. Die Arbeiterkammer hat ihre Baukosten aus der Bau- und Investitionsrücklage im laufenden Budget finanziert. Fremdmittel waren nicht erforderlich. Die Kosten für die Errichtung des BildungsForums hat zur Gänze der ÖGB getragen.

Die gesamten Bauvorhaben wurden in der Rekordzeit von nur zwölf Monaten - von Mai 2005 bis Mai 2006 - abgewickelt. Bei der Durchführung wurden zu 95 Prozent Kärntner Firmen beschäftigt.

Unter dem Motto "Schneller. Besser. Direkt." hat die Arbeiterkammer auch die telefonische Kontaktaufnahme optimiert. Mit der kärntenweit einheitlichen Rufnummer 050 477 ist die AK auch für Anrufer einfacher erreichbar.

Für das Arbeitsrecht und den Konsumentenschutz - das sind die Servicebereiche der AK mit den meisten Anfragen - wurden direkte Nebenstellen eingerichtet. Mit den Durchwahlen 1000 und 2000 gelangen Anrufer unmittelbar zu einem Experten für das Arbeitsrecht beziehungsweise den Konsumentenschutz.

Damit die Servicequalität für die Kunden überall ein einheitliches Niveau hat, soll das Konzept "Service-Center" schrittweise auf alle Bezirksstellen der AK übertragen werden.

"Wir wollen auch in den Bezirken schlanke und effiziente Strukturen, die sowohl den Mitgliedern als auch den Mitarbeitern gerecht werden", verweist Präsident Goach auf den Verkauf des AK-Gebäudes in Wolfsberg an die Firma MID-Bau im Herbst 2005. Ohne den Standort aufzugeben oder die Betreuungsqualität zu schmälern sei es gelungen, bauliche Substanz, die heute nicht mehr in dem vorhandenem Ausmaß benötigt wird, abzustoßen und eine kostengünstigere Mietvariante zu treffen.

Dieser Weg wird nun auch im Bezirk Feldkirchen eingeschlagen. Mit einstimmigem Beschluss des Vorstandes vom Mai 2006 wird das für gegenwärtige Zwecke zu groß dimensionierte AK-Gebäude in Feldkirchen mit Jahresende verkauft. Die AK wird entweder als Mieterin im gleichen Gebäude bleiben oder an einen anderen zentralen Standort in Feldkirchen übersiedeln.

"Wie in Wolfsberg ist die AK auch in Feldkirchen nicht zum Verkauf gezwungen, sondern will Kosten reduzieren, um damit Mittel für neue Leistungen für die Mitglieder frei zu machen", betont Goach.****

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