Marhold: Gesundheitsreform braucht Phantasie

Wiens Spitäler setzen auf Steigerung der Effizienz

Wien (OTS) - "Das neue Krankenhaus Wien-Nord wird die Lokomotive für sichtbare Veränderungen und mehr Effizienz im Wiener Gesundheitswesen". Das erklärte der Generaldirektor der Wiener Spitäler, KAV-Chef Wilhelm Marhold, am Dienstag bei einer Podiumsdiskussion des "Gesundheitsforums Transdanubia" in Wien.

Der geplante Krankenhausbau sei Ausdruck des "Wiener Gegenentwurfes zu einer phantasielosen Zusperr- und Kürzungspolitik. Bei der Wiener Spitalsreform geht es um Effizienzsteigerung und Synergien bei bestehenden Einrichtungen", sagte Marhold.

Zwischen 600 und 850 neue Betten auf modernstem Standard im Norden Wiens werden ab 2011 ermöglichen, bereits vorhandene Standorte von Krankenhäusern zielgruppengenau für die Patienten aufeinander abzustimmen. "Das spart Kosten und hilft in Wien ohne Standard-Verlust 300 Akutbetten abzubauen", sagte der KAV-Generaldirektor.

"Zusperren ist nämlich keine ökonomische Leistung, dafür braucht man bloß einen Hausmeister oder Schlosser", so Marhold. Gesundheitsmanagern und Vordenkern hätten mehr zu leisten. Für "Lösungen mit Phantasie" sei etwa auch das neue Wiener Dialysekonzept ein Beispiel. Durch den unkonventionellen Weg der Gründung einer gemeinsamen Dialysegesellschaft von Krankenanstaltenverbund, Wiener Gebietskrankenkasse, und einem kleinen Anteil der Barmherzigen Brüder, kann ein neues Institut im Osten Wiens eingerichtet werden. "Damit werde den kostenaufwendigen und technisch mühsamen Aufrüstung vorhandenen Pavillonsysteme - verstreut quer über Wien - eine effiziente und patientenfreundliche Lösung entgegengesetzt", sagt Marhold. (Schluss) pv

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