Strache fordert Zuwanderungsstopp für den gesamten EU-Raum

Österreich muß sich entscheiden, ob es ein Sozialstaat oder ein Einwanderungsland mit brennenden Vorstädten sein will

Wien (OTS) - "Das multikulturelle Experiment ist gescheitert. Wer das jetzt noch leugnet, macht sich schuldig an den künftigen Generationen." Mit diesen Worten kommentierte FPÖ-Bundesparteiobmann HC Strache die erneuten Unruhen in Paris.

Strache warnte davor, daß es nur mehr eine Frage der Zeit sei, bis Österreich aufgrund der hohen Zuwanderungsquote Opfer der verantwortungslosen Politik von ÖVP und BZÖ werde. "Aber unsere ‚Vorstädte’ sind keine Banlieues, unsere ‚Vorstädte’ heißen Favoriten, Ottakring und Fünfhaus."

Während Zuwanderer der ersten Generation mit dem neu erworbenen Wohlstand oftmals zufrieden seien, sähen sich ihre Kinder oft als soziale Verlierer, erläuterte Strache. "Soziale Verlierer flüchten sich in religiösen Fanatismus. Das ist eine alte Lektion der Geschichte." Der hohe Ausländeranteil in den Schulen mache ohnehin jede Debatte über Integration überflüssig. "Wer in der Mehrheit ist, hat keinen Grund, sich zu integrieren." Und auch in Österreich seien radikale Imame aktiv. Von ihnen geht eine konkrete Gefahr aus, die keinesfalls unterschätzt werden dürfe. "Ich habe auch keinerlei Verständnis für die Staatsanwaltschaft, die die Verfahren gegen islamische Haßprediger eingestellt hat."

Strache forderte einen Zuwanderungsstopp, und zwar nicht nur für Österreich, sondern für den gesamten EU-Raum. Weiters verlangte er die Schließung jener Moscheen in Österreich, in denen radikale Imame aktiv seien. Nächster Schritt müsse die gezielte Rückführung von ausländischen Arbeitslosen sein. "Die Gastarbeitslosigkeit verursacht Kosten in der Höhe von einer halben Milliarde Euro jährlich. Das können wir uns schlicht und ergreifend nicht mehr leisten."

In Schulen und Kindergärten dürfe es einen maximalen Ausländeranteil von 30 Prozent geben. "Weniger wäre natürlich besser", führte Strache weiter aus. Sonderwünsche an öffentlichen Schulen und Kindergärten in Österreich wie Kopftuch für Lehrerinnen und Erzieherinnen, Abhängen des Kruzifixes, Schweinefleischverbot, Abschaffung der Nikolaus- und Weihnachtsfeiern etc. seien abzulehnen. "Wer als Ausländer Sonderwünsche hat, muß sich eine Privatschule leisten. Es kann schließlich nicht angehen, daß österreichische Eltern gezwungen sind, aus dem öffentlichen Schulsystem auszuweichen." Weiters seien ausländischen Eltern, die die Integration ihrer Kinder bewußt hintertreiben, sämtliche Leistungen zu streichen.

Die Lage sei ernst. "Österreich muß sich entscheiden, ob es ein Sozialstaat oder ein Einwanderungsland mit brennenden Vorstädten sein will", sagte Strache. "Beides zusammen ist nicht möglich, weil es nicht finanzierbar ist." Die FPÖ wolle als soziale Heimatpartei den Sozialstaat für unsere Bürger erhalten.

Rückfragen & Kontakt:

Büro HC Strache
Karl Heinz Grünsteidl, Bundespressereferent
+43-664-4401629, karl-heinz.gruensteidl@fpoe.at

OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS | NFP0003