Moser zur Post: "Statt Volksaktie Abverkauf ans Ausland"

Wien (SK) - "Von der angekündigten Volksaktie Post ist weit und breit nichts zu sehen", sagte SPÖ-Wirtschaftssprecher Johann Moser angesichts des Börsegangs der Post. "Von den 34,3 Millionen Aktien sind zwei Drittel direkt an ausländische Investoren und Spekulanten verteilt worden. Statt der von der Regierung Schüssel angekündigten starken Volksaktie für alle Österreicher hat Schüssel zugeschaut, wie ein großer Anteil der Österreichischen Post an Hedge Fonds und Ausländer verkauft wurde", kritisiert Moser. ****

In den vergangenen Monaten hatte Bundeskanzler Schüssel gemeint, dass die Aktie sehr populär sein wird. Blaulichtminister Gorbach hat von einer dividendenstarken Volksaktie gesprochen und Finanzminister Grasser von einer größtmöglichen Platzierung in Österreich. Das Ergebnis liegt für Moser klar auf der Hand: "Trotz mehrfacher Überzeichnung lässt die Zuteilung den Schluss zu: Ausländische Investoren und Spekulanten wurden begünstigt, Österreicher benachteiligt."

Moser: "Durch den Ausverkauf ins Ausland wird die Post in Zukunft nicht mehr allen Österreichern etwas bringen, sondern den ausländischen Hedge Fonds und Spekulanten kurzfristig etwas bringen. Durch die Gier der ausländischen Anleger werden in Österreich weitere Postämter geschlossen werden und weitere Mitarbeiter abgebaut werden." Damit ist für Moser klar, dass "alle Österreicher verlieren, weil immer mehr arbeitslos werden, sich gleichzeitig immer weniger leisten können und wieder ein Stück Familiensilber aus dem Ausland kontrolliert wird." (Schluss) ns

Rückfragen & Kontakt:

Pressedienst der SPÖ
Tel.: 01/53427-275
http://www.spoe.at

OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS | SPK0008