Sozialministerium nimmt vorbildliche Rolle bei NichtraucherInnen-Schutz ein

Projekt Nikotinentwöhnung noch vor Sommer 2006 absolviert

Wien (OTS) - Anlässlich des heutigen Welt-Nichtrauchertages machte heute die Bundesministerin für soziale Sicherheit, Generationen und Konsumentenschutz, Ursula Haubner auf die besonders vorbildliche Rolle ihres Ressorts beim NichtraucherInnen-Schutz und der damit zusammenhängenden Angebote zur Nikotinentwöhnung aufmerksam. "Es gelang dem BMSG hier sehr erfolgreich, einen guten Platz in diesem Bereich einzunehmen", so Haubner wörtlich. ****

Der Hintergrund

Auf Grund der Tabakgesetznovelle, BGBI. Nr. 167 § 13, vom 30. Dezember 2004, ist das Rauchen in Räumen öffentlicher Orte verboten. Die Umsetzung der Tabakgesetznovelle erweitert diesen bereits im § 30 B-BSG (1999) normierten Schutz. Da das Rauchverbot gemäß der Tabakgesetznovelle 2004 umfassender ist, herrscht in sämtlichen Räumen und auch in den Gängen der Zentralstelle des Sozialministeriums sowie in den Bundessozialämtern (nachgelagerte Dienststellen) absolutes Rauchverbot.
(Umsetzung der Richtlinie 2003/33/EG, in Zusammenschau mit der Empfehlung des Rates 2003/54/EG, sowie dem Tabakrahmenübereinkommen der WHO WHA56.1. Einbringendes Ministerium: BMGF. Nationalratsbeschluss: 10.12.2004. Bundesratsbeschluss: 20.12.2004.)

Das Nikotin-Entwöhnungsprogramm des BMSG:

In einem internen Rundschreiben (Nr. 5 vom März 06) wurden alle Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter auf das Rauchverbot hingewiesen und unter dem Motto "Gesundheitsschutz für NichtraucherInnen" auch auf die "Gesundheit der RaucherInnen" aufmerksam gemacht. In einem beigelegten Informationsblatt wurden auch die externen Beratungsstellen der BVA (Versicherungsanstalt öffentlich Bediensteter) und der Gebietskrankenkassen Österreichweit aufgelistet.
Um das Interesse an der Nikotinentwöhnung zu steigern, wurde ein Vortrag am 5.5.06, bei dem sich alle Interessierten über das Rauchen im Zusammenhang mit Genuss, Gesundheitsrisiken und Abhängigkeit informieren können, angeboten. In weiterer Folge wurde ein Gruppentraining zur Behandlung der Zigarettenabhängigkeit (8 Einheiten) vor Ort organisiert.

NichtraucherInnen-Schutz genießt hohe Priorität im BMSG

"Im Programm Gesundheitsförderung am Arbeitsplatz der I/C-EUI/14 und auch im Projekt "Productive Ageing" haben der NichtraucherInnen-Schutz und die Förderung der Gesundheit der RaucherInnen sehr hohe Priorität. Wenngleich wohl vielerorts ambulante und stationäre Nikotinentwöhnung angeboten werden, so gibt es - so wie im BMSG - im öffentlichen Bereich sonst kaum eine RaucherInnen-Entwöhnung vor Ort. Ich möchte alle an diesem wichtigen Prozess Beteiligten herzlich dazu einladen, alle Energie darauf zu verwenden, dem Beispiel des BMSG hier nachzukommen und mit uns gleich zu ziehen", so Haubner abschließend. (Schluss)

Rückfragen & Kontakt:

BMSG - Bundesministerin Ursula Haubner
Pressesprecher Heimo Lepuschitz
Tel.: 0664 825 77 78
heimo.lepuschitz@bmsg.gv.at
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