Vilimsky: Kommen Westenthaler-Millionen für Orangenwahlkampf aus dem Eurofighter-Deal?

BZÖ-Finanzen eines der dunkelsten Kapitel der Parteiengeschichte!

Wien (fpd) - "Kommen die Euro-Millionen für den faulen Orangenwahlkampf des Herrn Westenthaler aus dem Eurofighter-Deal". Diese Frage erhob heute FPÖ-Generalsekretär Bundesrat Harald Vilimsky vor dem Hintergrund, daß sich die Finanzfrage des BZÖ immer mehr zu einem der dunkelsten Geheimnisse der Parteienlandschaft entwickelt. ****

Westenthaler spreche heute in einem Gespräch mit einer Tageszeitung von "Gönnern und Freunden", welche die Millionen für die glücklose Orangenpolitik bereitstellen würden. Da es aber nur Naivlinge gibt, welche ihr sauer erwirtschaftetes Geld in ein absolut erfolgloses Politprojekt stecken, erhärtet sich die Verdachtslage, daß aus den Provisionen des Eurofighter-Deals, immerhin der größte Beschaffungsvorgang der Zweiten Republik, die Westenthaler-Millionen jetzt aktiviert werden.

Der Umstand, daß Westenthaler nach seiner Flucht aus der Politik, als Schmalspur-Ingenieur auf einmal zum Manager mit fetter Gage im Stronach-Konzern avancierte, sei nur ein weiteres Indiz für diese Vermutung. Immerhin habe Magna als Zulieferer für den EADS-Konzern wirtschaftlichen Profit aus diesem gerüchteumwobenen und heftig umstrittenen Deal lukriert. Wenn man dazu bedenke, daß bei Waffengeschäften laut Zeitungsberichten eine Provisionsspanne von 10 - 15 Prozent üblich sei, dann sei angesichts der Kaufsumme von über zwei Milliarden Euro für die Eurofighter offensichtlich noch ein großes Vermögen bei irgendwem geparkt.

Vilimsky forderte einmal mehr die Offenlegung der BZÖ-Finanzierung. Alleine schon die Aussage Westenthalers, er sei jetzt in der Agentur Rumpold "sozialversichert und zwar zu sehr geringfügigen Bezügen" lasse die Alarmglocken schrillen. Immerhin sei Rumpold der Lobbyist für den EADS-Konzern und Einfädler des Deals gewesen. Westenthaler sei wiederum einer der politischen Hauptarchitekten dieser skandalträchtigen Beschaffung gewesen. "Die Österreicher haben das Recht darauf, zu erfahren, ob eine Regierungspartei, die jetzt Millionen für den Wahlkampf ausgeben will, aber keinerlei Parteienförderung erhält, eventuell am Gängelband der Waffenlobby hängt. Hier ist mehr als dringend Aufklärung notwendig", fordert Vilimsky. (Schluß)

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