Schabl: Rauchverbote lassen die Herzen länger schlagen

Neues Rauchertelefon lief schon am ersten Tag heiß

St. Pölten (SPI) - In Österreich sterben jährlich 14.000 Menschen vorzeitig an den Folgen des Rauchens. Jeder 2. Raucher, der in jungen Jahren beginnt und weiterraucht, wird an den Folgen seiner Sucht sterben. Das Land Niederösterreich setzt hier seit Jahren mit seinen Partnern durch Nichtraucherinitiativen, wie das "rauchfreie Krankenhaus", ein Zeichen für das Leben. Auch beim Rauchertelefon der Sozialversicherung als neueste Aktion im Kampf gegen die Suchterkrankung beteiligt sich das Land NÖ zur Hälfte an der Finanzierung. Neben Informationen zur Tabakentwöhnung erhalten RaucherInnen als auch Angehörige über Draht eine umfassende Beratung. "Das Rauchertelefon lief schon am ersten Tag ‚heiß’. Viele nahmen den Dienst zur telefonischen Unterstützung in der Tabakentwöhnung an und informierten sich über die breite Palette der Angebote", zeigt sich Niederösterreichs Gesundheitslandesrat Emil Schabl am heutigen Weltnichtrauchertag der Weltgesundheitsorganisation (WHO) über den Erfolg erfreut.****

Für 30-40% der Herzinfarkte ist Rauchen ein wesentlicher Ko-Faktor, bei Schlaganfällen kann man ähnliche Prozentsätze feststellen. Die Lungenkrebssterblichkeit bei Frauen unter 54 Jahren hat sich in den letzten 30 Jahren mehr als verdoppelt. Doch auch die Zahl der Opfer des Passivrauchens ist alarmierend: In den EU-Mitgliedsstaaten sind es pro Jahr 80.000 Todesfälle, davon geschätzte 1.035 in Österreich. Etwa ein Viertel davon entfällt auf NichtraucherInnen, die unter dem Qualm der anderen leiden. "Rauchen ist eine Sucht, so muss es auch gesehen werden. Aufklärung und positive Bewusstseinsbildung sind wichtig. Vielfach werden aber nur Verbote NichtraucherInnen, vor allem Kinder und Jugendliche, vor den Gefahren des Rauchens retten. Denn eines steht fest, Rauchverbote lassen die Herzen länger schlagen", so Schabl abschließend.
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