Neuhold: "5 Punkte für den Traismaurer Stadtkern"

Wirtschaftsbund Traismauer legt umfassendes Konzept zur Belebung der Innenstadt vor - Zweckwidmung der Mittel aus Grundverkauf gefordert

Traismauer (OTS) - Nach mehreren Gesprächsrunden mit betroffenen Kaufleuten und der Einbindung externer Raumplanungs- und Stadtentwicklungsexperten legt der Wirtschaftsbund Traismauer nun ein detailliertes Programm zu einer nachhaltigen Belebung des Traismaurer Stadtzentrums mit dem Titel "5 Punkte für die Innenstadt" vor. "Mit diesem Konzept haben wir vor allem ein Ziel, nämlich allfällige negative Konsequenzen aus der Eröffnung eines neuen Lebensmittelmarktes unmittelbar im Stadtkern für die bestehende Geschäftsstruktur ausschließlich positiv aufzufangen und gemeinsam mit unserem Maßnahmenkonzept zu einer nachhaltigen Stärkung des Stadtkernes und der betroffenen Betriebe beizutragen", erklärt dazu Stadträtin Michaela Neuhold, Obfrau des Traismaurer Wirtschaftsbundes.

Entwicklung der Innenstadt zum "Wohn- und Erlebnisraum"

"Besonders wichtig scheint mir die Konzentration der Stadtgemeinde auf die gezielte Entwicklung der Wohnsituation am bzw. um den Hauptplatz. Und dabei meinen wir nicht nur die längst überfällige Verbesserung der Parkraumsituation bzw. die Schaffung von Ruhe- und Erlebniszonen, etwa auch eines Kinderspielplatzes. Diese Forderung geht viel weiter: Einige Gebäude in der Innenstadt bieten ja ideale Möglichkeiten, um darin Wohnungen für junge Familien oder auch Senioren einzurichten - der Bedarf dazu ist gegeben. Im Erdgeschoß könnten zusätzlich Geschäftslokale für Dienstleister, v.a. für Dienstleistungen für ältere Personen, geschaffen werden. Die Stadt soll dafür aktiv um Investoren bzw. künftige Betreiber werben, da mit diesem Konzept auch der 'Ghettoisierung' der Innenstadt vorgebaut wird", so Neuhold, "gemeinsam mit allen anderen Maßnahmen, vor allem mit der fußgängerfreundlichen Ausgestaltung der Innenstadt, wird der Stadtkern automatisch auch als Wohn- und Erlebnisraum interessant, was letztlich auch allen betroffenen Kaufleuten und Gewerbebetrieben nützt".

Einbringung des Maßnahmenpaketes im Gemeinderat

Finanziert werden soll dieses Maßnahmenpaket unter anderem mit der Zweckbindung der gesamten Erlöse des sogenannten Witzani-Areals an ein österreichisches Einzelhandelsunternehmen. "Und wir fordern hier tatsächlich 100% der Mittel aus dem Verkauf", so Neuhold, "ich werde dies auch in meinem zuständigen Ausschuss zur Besprechung bringen bzw. über die ÖVP-Fraktion auch einen Antrag bei der nächsten Gemeinderatssitzung einbringen".

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