Parkplatznot rund um Deutschlands WM-Stadien!

Anreise mit öffentlichen Verkehrsmittel empfohlen - ARBÖ informiert wie

Wien (OTS) - Hunderttausende Zuseher werden während der Fußball WM in Deutschlands Austragungsstädten erwartet. Für eine reibungslose Anfahrt sorgen die verstärkt geführten öffentlichen Verkehrsmittel. "Eine direkte Anreise mit dem Pkw zu den Stadien ist zwar möglich, aber auf keinen Fall empfehlenswert", warnt ARBÖ-Verkehrsexperte Thomas Woitsch. Das Um und Auf bei der Anreise mit dem Auto ist die farbliche Kennzeichnung der Park and Ride - Anlagen in allen WM-Städten. Nach der Farbkennzeichnung auf den WM-Eintrittskarten kann sich jeder Stadionbesucher schon an den Hauptverkehrsrouten orientieren. Auch die Autobahnen werden für die WM eigens beschildert, so dass jeder Fan gleich in seine Parkanlage finden kann. Der ARBÖ hat sich vorab die Infrastruktur rund um die einzelnen Stadien angesehen und informiert über die öffentlichen Verkehrsmittel in den WM-Städten.

Köln:
Vier Vorrundenspiele und ein Achtelfinale werden in der Domstadt ausgetragen. Über 40.000 Zuseher werden pro Spiel erwartet. Da liegt es nahe, dass die umliegenden Parkanlagen auf Anhieb ausgelastet sein werden. Zum Stadion gelangt man mit den öffentlichen Verkehrsmitteln am einfachsten mit den S-Bahn-Linien 12 und 13. Vom Haltepunkt Köln-Weiden West gelangt man mit der Stadtbahn-Linie 1 bis direkt vor das Stadion. Haltestelle: Rhein Energie - Stadion

Gelsenkirchen:
In Gelsenkirchen finden vier Vorrundenspiele und ein Viertelfinale statt. Rund 53.000 Zuseher finden im Gelsenkirchener Stadion Platz. Weitere 25.000 Fans werden zu weiteren Events im Stadtzentrum erwartet. Der ARBÖ-Informationsdienst empfiehlt Park and Ride Stationen zu benutzen und von dort aus mit der Straßenbahnlinie 302 bis direkt vor das Stadion zu fahren. Haltestelle: Veltins Arena

Dortmund:
Insgesamt sechs Spiele der FIFA WM 2006 finden in Dortmund statt. Die Dortmunder Arena bietet Platz für über 60.000 Fans. Ein Achtel- und ein Halbfinale in der größten Stadt des Ruhrgebietes garantieren ebenfalls volle Parkplätze in Dortmunds Stadtgebiet. Das Stadion erreicht man am einfachsten mit der U-Bahn. Die Linien 42, 45 und 46 fahren direkt vor das WM-Stadion. Auch mit der Bus-Linie 450 kommt man auf einfachen Weg ins Stadion.

Berlin:
In Deutschlands Hauptstadt Berlin herrscht während der WM Ausnahmezustand. Die 3,4 Millionen Einwohner - Metropole lockt pro Spiel über 74.000 Zuseher ins Olympiastadion. Park and Ride Stationen werden über die Dauer der WM nahezu ausgelastet sein, warnt der ARBÖ-Informationsdienst. Die öffentlichen Verkehrsmittel werden natürlich verstärkt geführt und bieten den Besuchern unzählige Möglichkeiten um zum Stadion zu gelangen. Mit der S-Bahn erreicht man das Stadion über die Haltestellen Pichelsberg und Olympia-Stadion. Mit den Bus-Linien 149, X34, X49 kommt man ebenfalls bis direkt vor das Stadion. Etwas weiter entfernt, rund zehn Minuten Fußmarsch vom Stadion entfernt halten die Buslinien 104, 130 und 235.

München:
Auch in München werden zahllose Zuseher erwartet. Die neue Allianz Arena erstrahlt in vollem Glanz und wird bis zu 66.000 Zusehern Platz bieten. Da die Parkanlage Fröttmaning nur mit Parktickets zu befahren ist, die am jeweiligen Spieltag Gültigkeit haben und im Vorfeld der WM bestellt wurden ist die Anfahrt mit dem Pkw ein relativ sinnloses Unterfangen. Der ARBÖ empfiehlt die Park and Ride Anlagen an den Stadtgrenzen zu benutzen. Von Neuperlach/Süd kommt man mit der U5 bis Odeonsplatz und weiter mit der U6 bis Fröttmaning bis direkt vor das Stadion. Eine weitere Möglichkeit bietet die Park and Ride Anlage Fürstenried/West. Mit der U3 über Münchner Freiheit kommt man weiter mit der U6 bis Fröttmaning. Ab Harthaus kommt man mit der S5 zum Marienplatz und weiter mit der U6 bis zum Stadion. Auch vom Parkhaus Garching-Hochbrück fährt die U6 bis vor das Stadion. Vom Parkhaus Lochhausen fährt die S8 bis Marienplatz und weiter die U6 zum Stadionareal. Auch von der Park and Ride Station Messestadt/Ost fährt die U2 bis zur Station Sendlinger Tor. Eine direkte Verbindung mit der U6 führt von dort aus zur Allianz Arena.

Frankfurt:
1.800 Stadionparkplätze werden bei einer Stadionkapazität von über 48.000 Zusehern nicht ausreichen. Zu dieser Überlegung kam auch die Frankfurter Stadtregierung und erstellte Anreisepläne für alle Fans. Vom Flughafen kommt man am einfachsten mit den Schnellbahnen. Die Linien S8 und S9 Fahren verstärkt Richtung Hanau und Richtung Offenbach/Ost. Von der Haltestation "Stadion" ist es nur mehr ein zehnminütiger Fußmarsch zur WM-Austragungsstätte. Auch ein Bus-Shuttleservice bringt die Fans vom Flughafen direkt zum Stadion. Die Linie 61 fährt vom Flughafen Terminal 1 bis zur Station "Stadion-Osttribüne". Von dort aus erreicht man das Stadion in ca. drei Minuten. Kommt man am Hauptbahnhof an so benutzt man laut ARBÖ-Informationsdienst am besten die Straßenbahnlinie 21. In etwa 20 Minuten gelangt man auf diesem Weg zum Stadion.

Hannover:
Da in Hannover keine öffentlichen Parkplätze beim Stadion zur Verfügung stehen kann auch hier die Anreise mit dem Auto für viel Frust sorgen. Gut gelaunt zu den Spielen gelangt man am einfachsten, indem man bei den Autobahnabfahrten der A2 und A7 zum Messegelände abfährt, dort sein Auto parkt und mit der U-Bahn weiter fährt. Von der Endstation Messe/Nord fahren die U-Bahnlinien 8 und 18 in die Nähe des Stadions. Die Haltestelle "Aegidientorplatz" liegt ein paar Gehminuten vom Stadion entfernt. Vom Hauptbahnhof aus erreicht man das Stadion mit den Linien 3, 7 und 9 in Fahrtrichtung Wettbergen bzw. in Fahrtrichtung Empelde. Die U-Bahnen halten an den Stationen "Stadionbrücke" und "Waterloo". Auch die Schnellbahnen S1 und S2 bieten einen direkten Anschluss zum Stadion. Ab der Bahnhofstation "Hannover Linden/Fischerhof" ist es ein kurzer Weg zu Fuß. Rund 40.000 Fans werden pro Spiel im Niedersachsenstadion erwartet.

Hamburg:
Die 1,7 Millionen Einwohner in Hamburg fiebern der WM natürlich auch entgegen. Das 56.000 Zuschauer fassende WM-Stadion wird wie alle anderen Stadien auch bei jedem Spiel bis auf den letzten Platz ausverkauft sein. Auch Hamburg hat sich zur WM für alle Besucher etwas einfallen lassen. Schon an den Autobahnen werden die Autofahrer durch Farbkennzeichnung zu den jeweiligen Park and Ride Stationen gelotst. Von dort aus erreicht man das Stadionareal mittels Schnellbahnen relativ unkompliziert. Die Linien S1, S3, und S21 führen dann direkt zur Spielstätte. Auch vom Flughafen aus kommt man mit der verstärkt geführten Buslinie 110 zur Schnellbahnstation "Ohlsdorf". Die S1 führt über den Hauptbahnhof zur Station "Othmarschen". Von hier aus fahren Shuttlebusse die Fans zum Stadion.

Stuttgart:
Die Stadt Stuttgart mit vier Vorrundenspiele, einem Achtelfinale und dem Spiel um Platz 3 wird Anziehungspunkt für über 340.000 Fans während der WM. Ca. 12.000 öffentliche beschilderte Parkplätze stehen pro Spiel zur Verfügung. Die Anreise zum Stadion mit den öffentlichen Verkehrsmitteln ist daher auch in Stuttgart die beste Lösung. Ab dem Hauptbahnhof kommt man am einfachsten mit der Schnellbahnlinie S1, oder mit der Stadtbahnlinie U11, ab Rotebühlplatz/Stadtmitte zum Stadion. Im 15-Minuten-Takt kommt man bis direkt vor das WM-Stadion. Haltestelle: "Gottlieb-Daimler-Stadion"

Kaiserslautern:
Die öffentlichen Parkplätze rund um das Stadion sind während der WM nicht zu benutzen. Um langen Staus im Stadtinneren vorzubeugen erreicht man als Autofahrer das Stadion mittels Shuttleservice. Schon an den Autobahnen werden nach farblicher Kennzeichnung die Park and Ride - Stationen beworben, die von der Stadt Kaiserslautern den WM-Besuchern mit Ticket zur Verfügung gestellt werden. Von den insgesamt sechs Parkanlagen fahren im 15-Minuten-Takt Shuttlebusse bis direkt vor das Stadiongelände, oder in die Innenstadt. Insgesamt 14.000 Parkplätze stehen pro Tag zur Verfügung. Zu beachten ist laut ARBÖ-Informationsdienst, dass die letzten Busse um 01:20 Uhr zu den Parkanlagen zurück fahren werden. Eine Vielzahl der rund 43.000 Zuseher pro Spiel, so hofft der Veranstalter, wird dieses Service in Anspruch nehmen.

Nürnberg:
Das Fraken-Stadion in Nürnberg gilt für die örtlichen Fussball-Fans als kulturelle Institution. Nach einem Umbau fasst das Stadion jetzt knapp 42.000 Fans. Zentral gelegen ist das Stadion mit der Schnellbahn, der U-Bahn, der Straßenbahn und mit Bussen zu erreichen. Eigens eingerichtet wurde ein Sonderbahnsteig "Franken-Stadion" für die S2. Zahlreiche Sonderfahrten aus der Innenstadt bringen die Fans mit der U1 bis "Bauernfeindstraße" fast direkt vor das Stadion.

Leipzig:
Kein einziger Leipziger Verein spielt derzeit in der höchsten deutschen Spielklasse, der Bundesliga. Trotzdem hat Leipzig mit dem Zentralstadion eines der komfortabelsten Stadien Deutschlands. Die mit knapp 500.000 Einwohnern kleinste WM-Stadt darf sich währen der WM kurzfristig über Zuwachs freuen, denn rund 44.000 Fans erwartet man pro WM-Austragung im Leipziger Stadion. Insgesamt zehn Parkanlagen stehen den Besuchern mit WM-Ticket zur Verfügung. Öffentliche Verkehrsmittel fahren vom Völkerschlachtdenkmal und von Paunsdorf Center. Mit der Linie 7 und 15 kommt man von dort aus zum Stadionareal. Auch von der Park and Ride - Station Lausen kommt man mit den Linien 1 und 2 vor das Stadion, welches in rund zehn Gehminuten erreicht werden kann. Von den Parkanlagen des Leipziger Messezentrums sowie vom Hornbach Baumarkt führt die Linie 16 zum Zentralstadion. Alle restlichen Park and Ride - Stationen werden von Shuttlebussen abgedeckt, die nur Zuseher mit der jeweiligen farblichen Kennzeichnung auf dem Ticket zum Stadion mitnehmen.

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