Strutz: Gesundheitsmarkt ist Motor für Beschäftigung!

KABEG-Aufsichtsrat beschließt weitreichende Weichenstellungen für die Zukunft

Klagenfurt (OTS) - Der Aufsichtsratsvorsitzende der KABEG, LHStv. Martin Strutz, sprach heute im Anschluss an die Sitzung des KABEG-Aufsichtsrates von weitreichenden Weichenstellungen für das Gesundheitswesen in Kärnten, die mit großer Mehrheit beschlossen wurden. Strutz freute sich insbesondere, dass die transparente Unternehmensgebarung zu einer kritiklosen Genehmigung der Rechnungsabschlüsse 2005 und des Nachtragsvoranschlages für 2006 geführt hat und die Direktoren, Aufsichtsräte sowie der Vorstand problemlos entlastet wurde. Der Gesundheitsmarkt in Kärnten sei ein wachsender und arbeitsmarktpolitisch von größter Bedeutung. Kärnten sei das einzige Bundesland österreichweit, welches trotz eines gedeckelten Budgets alle Standorte erhalten konnte und darüber hinaus auch einen Personalzuwachs verbuchen kann.

"Bis zum Jahr 2007 werden rund 2oo Personen mehr in den Krankenanstalten Kärntens Beschäftigung finden", teilt Strutz heute mit. Es werde - durch eine Reihe von Maßnahmen - der medizinischen Entwicklung Rechnung getragen und rechtzeitig auf die demographische Entwicklung Rücksicht genommen. "Insbesondere das medizinische und pflegerische Personal wird verstärkt", stellt der AR-Vorsitzende fest. Während andere Bundesländer jährliche Kostensteigerungen zwischen fünf und fünfzehn Prozent verkraften müssen, werde in den Kärntner Krankenanstalten ein konsequenter Konsolidierungspfad beschritten, und gleichzeitig die medizinische Versorgung auf höchstem Niveau ausgebaut. Der Neubau des LKH Klagenfurts sei auf Schiene und der heutige Statusbericht zeige eine erfreuliche Entwicklung, nicht zuletzt deswegen, "da die Vorgaben des Aufsichtsrates und die zeitlichen Pläne eingehalten würden", sagte Strutz. Weiters informierte Strutz darüber, dass man übereingekommen sei, die Lymph-Klinik in Wolfsberg weiter auszubauen und Verhandlungen mit dem Hauptverband über eine höhere Kostenbeteiligung aufzunehmen. Bedauerlich sei es, dass die ÖVP ihren Widerstand gegen den Neubau des LKH Klagenfurt noch immer nicht aufgegeben habe und nicht in der Lage sei, wichtige Beschlüsse im Sinne einer gemeinsamen Vorgangsweise im Gesundheitsbereich mitzutragen. Das Investitionsprogramm für das Jahr 2006 sichere Hunderte Arbeitsplätze und mache Kärnten zu einem Vorzeigeland in der medizinischen Versorgung.

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