Martinz: Kabeg-Kartenhaus fällt in sich zusammen

ÖVP stimmt Nachtragsvoranschlag 2006 und Jahresabschluss 2005 der Kabeg nicht zu. Schulden und Verwaltungskosten steigen, Unterversorgung bei Ärzten, Schwestern und Pflegepersonal

Klagenfurt (OTS) - "Dem Jahresabschluss 2005 der Kabeg hat die ÖVP auf Grund des Kabeg-Verschuldungsdeals, der zum Schaden der Kabeg ist und zu Lasten des LKH Neu geht, nicht zugestimmt", berichtet heute LR Josef Martinz. 350 Mio. Euro seien beim Kabeg-Deal direkt im Landesbudget versickert und für das LKH Neu - weitere 360 Mio. Euro -liege bis heute kein Finanzierungs-Konzept am Tisch. "Jetzt beginnt das Kartenhaus der Kabeg langsam in sich zusammen zu fallen", so Martinz.

"Das ist für den Gesundheitsreferenten ein böses Erwachen. Aber auch der Finanzreferent wird sich schön langsam von seinen Taschenspieler-Tricks verabschieden müssen, bevor das Krankenhaus-Kartenhaus über den Kärntner Patienten mit einer Belastungs-Lawine zusammenfällt", meint Martinz.

Auch dem Nachtragsvoranschlag 2006 der Kabeg habe die ÖVP keine Zustimmung geben können. "Es gibt massive Ausweitungen bei den Personalkosten in der Verwaltung und auch die Abgangs-Deckelung auf 196 Mio Euro stellt sich als Murks heraus", erklärt Martinz. Mehr Verwaltung und Unterversorgung bei Ärzten, Schwestern und Pflegepersonal - das gehe zu Lasten der Patientenversorgung. Die ÖVP habe von Beginn an davor gewarnt, dass diese Deckelung niemals eingehalten werden könne. Die Deckelung des Abganges sei 2006 nur durch Auflösung von Rücklagen eingehalten worden.

Auch der Entwurf des Kabeg-Budgets 2007 lasse düster in die Krankenhäuser-Zukunft blicken. "2007 wird die Auflösung von 9,2 Mio. Euro an Rücklagen gar nicht mehr reichen. Es fehlen dann über 4 Mio. Euro, damit die Abgangs-Deckelung eingehalten werden kann", erläutert Martinz. Woher die über 4 Mio. Euro kommen sollen, stünde laut Martinz in den Sternen. Insgesamt bestünde 2007 eine Budgetlücke von über 13 Mio. Euro.
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