BZÖ-Grosz: Fordern sofortige Aufklärung rund um Kartnigs Hausdurchsuchung

"Nach Landeshaftung hat Steuerzahler ein Recht zu wissen, was als nächstes auf uns zukommt"

Wien (OTS) - "Tausende Sportfans von Sturm müssen einmal mehr darunter leiden, dass der einst gute Name von Sturm durch die Handlungen einiger Personen ein weiteres Mal durch den Dreck gezogen wird. Es wäre daher absolut vernünftig gewesen, die Landeshaftung für Sturm und GAK an eine Privathaftung durch die Herren Kartnig und Roth zu binden und Leute, die bereits bewiesen haben, dass sie nicht wirtschaften können, nicht weiterwurschtln zu lassen. Eine vernünftige Landeshaftung, wie sie aber von SP-Landesrat Wegscheider abgelehnt wurde, hätte einen vollkommen unbelastenden Neustart mit neuen idealistischen Persönlichkeiten bedeutet", so der steirische BZÖ-Chef Gerald Grosz in einer Reaktion auf die heutige Hausdurchsuchung bei Sturm-Präsident Hannes Kartnig.

"Da das Land Steiermark entgegen den Vorschlägen des BZÖ eine Landeshaftung in der Höhe von 2,4 Millionen Euro, 33 Millionen Schilling bzw. 33 Einfamilienhäusern übernommen hat, ist es auch das gute Recht, eine sofortige Aufklärung rund um die neuerlichen Vorgänge zu verlangen. Abgesehen von der Leidenfähigkeit der steirischen Fußballfans, die ein weiteres Mal zusehen müssen, dass der steirische Sport in Misskredit gebracht wird, stellt sich schön langsam die Frage, welche nächste Spitze des Eisberges dann in zwei Wochen auftaucht. Schön langsam wird es für jeden begreiflich, warum wir in dieser Situation abgeraten haben, dass das Land sich ein weiteres Mal nach Herberstein an einer Unternehmung beteiligt, wo die Exekutivbehörden und die Staatsanwaltschaft ein- und ausgeht. Es hätte daher Sportlandesrat Wegscheider ein Anliegen sein sollen, dass Sturm und GAK mit neuen Personen an der Spitze der Vereine einen Neustart der beiden Fußballklubs Sturm und GAK garantieren, anstatt sich ungeprüft seine VIP-Karten scheinbar zu sichern. Wir stehen zum Fußball und wir stehen zu Sturm und GAK, aber nicht zu jenen Persönlichkeiten, die immer wieder den steirischen Fußballsport durch ihre persönlichen Handlungen fürchterlich beschädigen", so Grosz abschließend.

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