Kranzl: Lebensmittelsicherheit - ein grenzüberschreitendes Projekt wurde erfolgreich abgeschlossen!

Interreg III A Projekt zwischen Niederösterreich, Tschechien und Oberösterreich

St. Pölten (SPI) - =

Heute fand in Linz die gemeinsame
Abschlussveranstaltung des Interreg III A Projektes "Kooperation der tschechischen und österr. Lebensmittelinspektoren in den Grenzregionen" mit NÖ. Konsumentenschutzlandesrätin Christa Kranzl, Oberösterreichs Landesrat Rudi Anschober und den Zentraldirektor der SZPI aus Brünn, Jakub Sebesta statt. "Seit dem 1. Mai 2005 ist Tschechien Mitglied der Europäischen Union, der globale Austausch von Lebensmitteln, Konsum-und Freizeittourismus besonders in den Grenzregionen nehmen stark zu. Die KonsumentInnen haben ein Recht auf gesunde und einwandfreie Produkte, Projekte wie dieses, die die Lebensmittelsicherheit erhöhen, sind daher zu begrüßen", so Konsumentenschutzlandesrätin Christa Kranzl.****

Fast alle agrarischen Urprodukte und Lebensmittel müssen den Anforderungen des Gemeinschaftsrechtes der Europäischen Union entsprechen, jedoch sind Strukturen und Kontrollabläufe in den jeweiligen Mitgliedsstaaten sehr unterschiedlich geregelt.
"Nach intensiven Austauschbesuchen und Vernetzungsgesprächen der jeweiligen Lebensmittelinspektoren, nach zahlreichen Betriebsvisitationen kann nun eindeutig der sehr hohe Standard der Lebensmittelkontrolle in den Regionen Südböhmen und Südmähren festgestellt werden, was sich besonders in der hohen Anzahl von Lebensmittelinspektoren zeigt. Während in der Region Brünn 41 Kontrollorgane für rund 7.700 Betriebe tätig sind, 54 % davon mit Hochschulabschluss, stehen in Niederösterreich lediglich 19 Inspektoren für mehr als 26.000 Betriebe zur Verfügung. Um das neue Lebensmittelsicherheits-und Verbraucherschutzgesetz, welches seit Jänner 2006 gilt, auch gewissenhaft umsetzen zu können, muss es zu einer Personalaufstockung kommen", so Kranzl weiter.
Ziel dieses Projektes, welches im Juni 2005 mit der Vertragsunterzeichnung im NÖ Landhaus startete und bis Mai 2006 andauerte, ist es, eine Harmonisierung der Kontrolltätigkeiten in beiden Ländern zu erreichen, gegenseitig Informationen über Ablauf, Verfahrensanweisungen und Ausstattung im Sinne eines größtmöglichen Schutzes und Sicherheit für die KonsumentInnen, Touristen und Gewerbetriebe in den jeweiligen Regionen auszutauschen und kompetente Ansprechpartner für zukünftige Entwicklungen zu finden. Daran teilgenommen haben Kontrollorgane aus den Regionen Niederösterreich, Oberösterreich, Südböhmen, Südmähen und Hochland. Die Kosten von ca. 40.000 Euro werden zu 50 % von der Europäischen Union gefördert, die Restkosten werden von NÖ und OÖ getragen.

"Eine Weiterführung des Projektes, um höchste Sicherheit und besten Standard in den beiden Ländern auch zukünftig halten und eventuell verbessern zu können, ist wünschenswert, weshalb ich diese Veranstaltung heute nicht als Schlussveranstaltung sondern als fixen Bestandteil im Kontrollmechanismus des Verbraucherschutzes sehe", so Konsumentenschutzlandesrätin Christa Kranzl abschließend. (Schluss) as

Rückfragehinweis:

Alois Schroll Pressereferent LR Christa Kranzl Tel.: 0664/8304307 *** OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER

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