Mölzer: Dienstleistungsrichtlinie - Gefahr für den Mittelstand!

Osterweiterungsländer, Globalisierung und Neoliberalismus haben sich durchgesetzt.

Wien, 30-05-2006 (OTS) - Es entbehre jeder vernünftigen Grundlage, daß Österreich der Dienstleistungsrichtlinie zugestimmt hat, erklärte heute der freiheitliche EU-Abgeordnete Andreas Mölzer. Denn diese Richtlinie gefährde die heimische mittelständische Wirtschaft und den heimischen Arbeitsmarkt gleichermaßen und zeige, daß sich die Osterweiterungsländer zu Lasten der mittelständischen Wirtschaft durchgesetzt haben, betonte Mölzer. "Die österreichischen Arbeitnehmer werden noch mehr als bisher der Dumpinglohn-Konkurrenz aus Osteuropa ausgesetzt. Und die österreichischen Klein- und Mittelbetriebe, die unter einer riesigen Steuer- und Abgabenlast stöhnen, sollen mit den Billiganbietern aus den neuen EU-Ländern Schritt halten", kritisierte der freiheitliche EU-Mandatar.

Weiters wies Mölzer darauf hin, daß sich die Lobbys der Globalisierung und des Neoliberalismus auf allen Linien durchgesetzt haben. "Die einzigen, die von der Dienstleistungsrichtlinie profitieren, sind die internationalen Großkonzerne", sagte Mölzer abschließend.
Schluß (bt)

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